Einkaufszentrum wurde 2015 eröffnet

Frankenberger Tor: Der erste Laden hat geschlossen

Frankenberg. Im Einkaufszentrum Frankenberger Tor in Frankenberg hat nach anderthalb Jahren das erste Geschäft geschlossen: die Filiale der Modekette Chisu aus Ransbach (Westerwald).

Auf einem Schild an der Eingangstür wird auf „betriebliche Gründe“ verwiesen. Auf Nachfrage erklärte Tobias Pflumm, Gebietsmanager von Chisu, lediglich, dass er dazu nichts weiter sage. Nur so viel: „Wir stehen in Gesprächen mit dem Center-Management.“ Ob es sich nur um eine vorübergehende Schließung handelt, sagte er nicht.

Bei der „Bilfinger Real Estate GmbH“ in Aschaffenburg, die das Frankenberger Tor verwaltet, ist die zuständige Mitarbeiterin wegen Urlaubs in dieser Woche nicht zu sprechen.

Das Einkaufszentrum war im März 2015 eröffnet worden, Hauptmieter sind ein großer Herkules-Lebensmittelmarkt und die Modekette H&M. Die niederländische Firma Ten Brinke hatte das Frankenberger Tor für rund 25 Millionen Euro gebaut und später an einen Immobilienfonds verkauft. Das Einkaufszentrum wird in Frankenberg zwispältig gesehen, weil gleichzeitig die Fußgängerzone, die nur wenige hundert Meter entfernt liegt, mit Leerständen zu kämpfen hat. Aktuell wird die Fußgängerzone für knapp drei Millionen Euro saniert - sie bekommt unter anderem ein neues Pflaster.

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