„Frankenberger Tor“ und Fußgängerzone sollen zusammenrücken

Einweihung: (von links) André Kreisz (Vorsitzender Kaufmännischer Verein), Florian Kramm (Geschäftsführer Rheika-Delta) und Bürgermeister Rüdiger Heß testen das Kugel-Labyrinth. Foto:  Paulus

Frankenberg. Die Verbindung zwischen dem im März eröffneten Einkaufszentrum „Frankenberger Tor“ und der Fußgängerzone soll verbessert werden, wovon letztlich beide Seiten profitieren würden.

Das ist das erklärte Ziel von Bürgermeister Rüdiger Heß, André Kreisz, dem Vorsitzenden des Kaufmännischen Vereins Frankenberg, und Florian Kramm, dem Geschäftsführer von Rheika-Delta, das mit dem Herkules-Lebensmittelmarkt Hauptmieter im „Frankenberger Tor" ist.

„Unsere Erwartungen sind voll eingetroffen“, sagt Florian Kramm bei einem Pressetermin im Landratsgarten. Der Geschäftsführer der Edeka-Hessenring-Tochter Rheika-Delta reagiert damit auf Gerüchte in der Stadt, es laufe nicht in dem neuen Markt in der Röddenauer Straße.

„Es wirkt für die Kunden vielleicht manchmal so, als sei weniger los. Das liegt aber wohl daran, dass wir von 2500 Quadratmetern im alten Markt auf 4000 Quadratmeter erweitert haben“, sagt Kramm. „Tatsächlich haben wir mehr Kunden als vorher. Wir sind mit dem Standort sehr zufrieden.“

Bei dem Pressetermin im Landratsgarten ging es darum, wie die Verbindung zwischen dem „Frankenberger Tor“ und der Fußgängerzone ausgebaut werden kann. „Wir wollen, dass die Kunden zukünftig noch stärker zwischen beiden Orten pendeln“, sagte Bürgermeister Heß.

Dafür soll unter anderem der Landratsgarten an der Bahnhofstraße aufgewertet werden. Deshalb hat die Stadt von den 5000 Euro, die Florian Kramm zur Einweihung des „Frankenberger Tors“ Ende Februar im Namen von Rheika-Delta gespendet hatte, nun ein Spielgerät gekauft: ein Kugel-Labyrinth, bei dem Kinder, aber auch Erwachsene, eine Kugel durch Drehen der Spielfläche durch ein Labyrinth führen können. Es steht neben der Fläche mit den Wasserspielen und dem Boden-Glockenspiel. „Der Platz wird rege angenommen“, sagte André Kreisz, der den Landratsgarten von seinem Bürofenster aus gut sehen kann.

„Damit ist uns beides gelungen“, sagte Florian Kramm: „der Brückenschlag zwischen Frankenberger Tor und Fußgängerzone und etwas für die Kinder zu tun.“ André Kreisz lobte, dass sich Herkules seit Jahrzehnten als Mitglied des Kaufmännischen Vereins engagiere. Herkules gibt es seit 41 Jahren in der Stadt.

Welche Neuerungen es im Herkules-Markt gibt und die Hintergründe über den neuen Eigentümer des "Frankenberger Tors" lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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