Nach der Eröffnung am Montag

Frankenberger Tor: Trotz Kunden-Lob sind Verbesserungen geplant

In ihrem neuen Geschäft „LaBelos“ im Frankenberger Tor: Iris Belohlavek-Lapp (links) und Ehemann Holger Lapp feierten den Auftakt des Einkaufszentrums, hier mit ihren Kunden Katharina Klement und Lisa Marie Lerch (beide aus Wiesenfeld). Foto:  mjx

Frankenberg. Die Mieter waren zufrieden, von den Kunden gab es Lob: Das neue Einkaufszentrum Frankenberger Tor hat am Montag einen erfolgreichen Eröffnungstag gefeiert.

Und trotzdem gibt es noch "Kinderkrankheiten", die verbessert werden sollen, sagte Projektleiter Arno Jansen der HNA.

Die Band der Burgwaldschule spielte den Hit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Die Eröffnung des Einkaufszentrums Frankenberger Tor am Montag war in der Tat ein besonderer Tag: Schon bis zum Mittag zählte der Lebensmittelmarkt Herkules rund 2000 Kunden.

Herkules ist mit 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche einer der Ankermieter im neuen Einkaufszentrum. Auch im Eiscafé Martini direkt an der Röddenauer Straße und in der Bäckerei Plücker gab es am Mittag nur selten einen freien Platz: Nach dem Einkaufsbummel durch das Einkaufszentrum erholten sich viele Besucher bei Eis, Milchshake, Kaffee oder Prosecco.

Der erste Eindruck vieler Besucher: ein gelungenes Projekt, ein echter Publikumsmagnet. Auch der Standort wurde gelobt: nahe zum Bahnhof, nahe zu Innenstadt und Fußgängerzone. Von einem „guten Start“ sprachen Holger Lapp und seine Frau Iris Behlolavek-Lapp für ihren Laden „LaBelos - spielen, schreiben, schenken“: „Die Frequenz ist da, wir sind voll zufrieden.“

In allen Geschäften und Läden des Einkaufszentrums drängten sich am Montag die Besucher. Viele volle Einkaufswagen wurden über den Rollsteig aufs Parkdeck geschoben, viele Kunden trugen volle Taschen und Tüten ins Auto.

Auch Arno Jansen, der Projektleiter vom niederländischen Investor Ten Brinke, war vom Auftakt höchst beeindruckt: „Wir sind sehr stolz auf die geleistete Arbeit.“ In der Innenarchitektur hebe sich das Projekt mit seinen 16 Läden deutlich von anderen Einkaufszentren ab. Trotz seiner Größe passe das Frankenberger Tor hervorragend in das gesamte Ensemble am Bahnhof.

Seinen letzten Arbeitstag in Frankenberg hatte Jansen am Montag noch lange nicht. Er wird für Ten Brinke noch bis zum Frühsommer in Frankenberg bleiben: „Vor allem müssen die Kinderkrankheiten ausgemerzt werden“, sagte er. Schon in den nächsten Tagen soll, so Jansen, die Beschilderung verbessert werden: Schilder in Richtung Einkaufszentrum, Schilder in Richtung Parkdeck. Und natürlich will Jansen auch die Eröffnung der schwedischen Modekette H&M am 26. März im Frankenberger Tor miterleben. „Das wird der nächste Höhepunkt.“

Von einer „überwältigenden Resonanz“ am ersten Tag sprach Werner Schaumburg, der Marktleiter des Edeka-Lebensmittelmarktes Herkules: „Ich bin sicher, dass der Markt von den Kunden weiter so gut angenommen wird.“ Es sei von Edeka die richtige Entscheidung gewesen, von der Ederbrücke zur Eisenbahnlinie umzuziehen.

Auch von den Kunden und Besuchern gab es nur positive Stimmen: „Mir gefällt alles sehr gut“, sagte beispielsweise Selina Herminghaus aus Röddenau. Und: „Endlich kommt man auch mit dem Kinderwagen überall durch.“ Das neue Einkaufszentrum sei hell, freundlich, großzügig und gut angelegt, lauteten die Stimmen. (mjx)

Lesen Sie auch: Einkaufszentrum Frankenberger Tor: Tausende Kunden am ersten Tag

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