Corona-Krise

Frankenberger Unternehmenspendet Krankenhaus 4500 Atemschutzmasken

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Spendenübergabe: Eine Lieferung von 4500 hochwertigen Atemschutzmasken überreichte Torsten Glittenberg (links) an Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger. 

4500 hochwertige Atemschutzmasken vom Typ FFP-2 hat die Frankenberger Unternehmensgruppe Glittenberg dem Kreiskrankenhaus übergeben.

Frankenberg – „Wir wollten nicht nur reden, sondern handeln, helfen und spenden.“ Mit diesen Worten hat Torsten Glittenberg, Geschäftsführer der Frankenberger Unternehmensgruppe Glittenberg, eine Spende von 4500 hochwertigen Atemschutzmasken vom Typ FFP-2 an das Frankenberger Kreiskrankenhaus übergeben.

Wegen der Corona-Krise besteht auch an der Frankenberger Klinik ein großer Bedarf an solchen Masken. Die Atemschutzmasken sollen nun vom medizinischen Personal verwendet werden, das Covid-Patienten behandelt oder mit Blutabnahmen beschäftigt ist, erklärte Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger.

„Das Personal der Klinik vollbringt derzeit herausragende Leistungen für die Gesellschaft“, sagte Torsten Glittenberg bei der Spendenübergabe. Es sei auch für seine Unternehmensgruppe nicht einfach gewesen, eine solche Menge dieser medizinischen Masken zu besorgen, fügte Glittenberg hinzu.

„Der Einkauf von Atemschutzmasken auf dem Weltmarkt ist derzeit schwierig und kompliziert“, berichtete Glittenberg. Durch gute Geschäftsbeziehungen habe die Lieferung aber vom chinesischen Shenzhen über Hongkong, Island, Frankreich, Köln und Frankfurt nach Frankenberg erfolgen können. „Wir haben alles genommen, was wir kriegen konnten.“

Mit einem Kleintransporter brachte der Geschäftsführer die Lieferung letztlich persönlich ins Frankenberger Kreiskrankenhaus.

Für die Finanzierung hatten alle Mitarbeiter des Familienunternehmens auf Bonusbeträge verzichtet – unter dem Strich ein Betrag von 7500 Euro. „Damit unsere Hilfe wirklich spürbar ankommt“, sei diese Summe von der Geschäftsführung auf 15.000 Euro verdoppelt worden. „Es sind Helden, die unser Gesundheitswesen tragen und ihre Gesundheit für uns alle aufs Spiel setzen. Tag für Tag, Dienst für Dienst“, betonte Glittenberg.

Dabei sprach er auch im Namen seiner Mitarbeiter die Hoffnung aus, dass mit den Schutzmasken die tägliche Arbeit des Krankenhauspersonals weiterhin in der gewohnten Qualität gemacht werden könne – „und ohne Bedenken um die eigene Gesundheit.“

Gleichzeitig appellierte er auch an andere Unternehmen, Vereine und Gemeinschaften, das Gesundheitssystem zu unterstützen: „Jedwede Hilfe ist in der aktuellen Zeit sicherlich willkommen. Wenn alle ihren möglichen Beitrag leisten, werden wir diese Situation als Gesellschaft sicherlich gut überstehen“, so Glittenberg.

Zur Unternehmensgruppe Glittenberg gehören Formenbau Glittenberg, Kunststofftechnik Glittenberg und Witosa-Heißkanalsystem. Die Firmen produzieren am Standort Wangershausen ausschließlich für die kunststoffverarbeitende Industrie.

„Durch das breit gefächerte Kundenportfolio sowie die vielfältigen Branchen, mit denen wir zusammenarbeiten, ist die Auftragslage stabil“, teilte das heimische Unternehmen mit.  mjx

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