Freies W-Lan an der Frankenberger Ederberglandhalle

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Frankenberg. Die Gäste in der Ederberglandhalle und die Besucher der anliegenden Wohnmobilstellplätze dürfen sich freuen: Seit einigen Tagen können sie dort kostenfreies W-Lan nutzen – das ermöglicht den Nutzern dort unentgeltlichen Zugang ins Internet.

Für dieses Konzept hatte sich in Frankenberg vor allem die Junge Union eingesetzt, in Zusammenarbeit mit dem Frankenberger Freifunk-Verein wurde das Projekt nun verwirklicht.

„Mit dem freien W-Lan im Bereich der Ederberglandhalle setzen wir ein Zeichen, damit bringen wir für die jüngere Generation etwas Positives auf den Weg“, bedankte sich Bürgermeister Rüdiger Heß bei den Mitgliedern der Jungen Union und des Freifunk-Vereins. Mit dem freien W-Lan im Bereich des Teichgeländes solle aber noch nicht Schluss sein, kündigte Heß an - auch andere Bereiche wie Bahnhof, Fußgängerzone und Obermarkt mit Ederberglandtouristik und Stadtbücherei sollten ausgestattet werden.

Die Junge Union Frankenberg um ihren damaligen Vorsitzenden Jannik Schwebel-Schmitt, inzwischen Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis, hatte das Thema „freies W-Lan“ in Frankenberg schon im Zuge der Kommunalwahl 2016 ins Gespräch gebracht. „Wir sind froh, dass der Freifunk-Verein dasselbe Anliegen hat“, sagte Schwebel-Schmitt. So habe das Versprechen umgesetzt werden können. Sein Dank galt auch der Verwaltung: „Schön, dass das Projekt von der Stadt mitgetragen wurde.“ Frankenberg habe damit eine Vorreiterrolle übernommen.

„Die Kosten für das freie W-Lan liegen beim Freifunk-Verein Frankenberg“, erklärte dessen Vorsitzender Christian Gunnesch: „Wir finanzieren uns nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Nach seinen Worten ist der im Juli 2016 gegründete Freifunk-Verein Frankenberg eine von rund 300 Organisationen dieser Art in Deutschland. Die Ederberglandhalle sei neben dem Flüchtlingswohnheim am Kegelberg das „erste große Projekt“ des Vereins, Seniorenzentren hätten aber auch schon Interesse angemeldet.

In der Ederberglandhalle wurden insgesamt drei große Freifunk-Router installiert, die Kosten für die Anschaffung bezifferte Bürgermeister Heß auf 320 Euro: „Laufende Kosten dafür fallen für die Stadt nicht an.“ (mjx) 

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