Entzündete Flamme kam mit dem Zug

Friedenslicht aus Bethlehem in Frankenberg eingetroffen

Ankunft des Friedenslichts: Am Frankenberger Bahnhof gaben (von links) Pater Bonifatius, Dominik Wenzel und Dominik Blöhm das Friedenslicht an die Bevölkerung weiter.
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Ankunft des Friedenslichts: Am Frankenberger Bahnhof gaben (von links) Pater Bonifatius, Dominik Wenzel und Dominik Blöhm das Friedenslicht an die Bevölkerung weiter.

In einer Speziallampe wurde das Friedenslicht nach Europa geflogen – in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem war die Flamme vor einigen Tagen entzündet worden.

Frankenberg - Der Überlieferung zufolge war das Jesuskind vor 2021 Jahren in Bethlehem zur Welt gekommen. Den Geburtstag Jesu feiern viele Menschen jedes Jahr mit dem Weihnachtsfest. Nun ist das Friedenslicht auch in Frankenberg angekommen.

Friedenslicht in Domstadt Fulda abgeholt

Dominik Wenzel und Dominik Blöhm von der katholischen Jugend Mariae Himmelfahrt haben das Licht am dritten Advent zusammen mit Pater Bonifatius in der Domstadt Fulda abgeholt. Dort wurde das Friedenslicht nach einer „sehr schönen Aussendungsfeier“, so Dominik Wenzel, an die Jugendgruppen weitergegeben.

Am Frankenberger Bahnhof wurde das Licht am Sonntagabend unter Beifall von etwa 40 Menschen entgegengenommen. In Frankenberg brennt das Friedenslicht nun in Hauseingängen, Wohnzimmern und Büros, in Seniorenzentren und auch in den Kirchengemeinden im Pastoralverbund St. Georg Lahn-Eder.

40 Wartende: Am Bahnsteig mussten die Jugendlichen mit dem mitgebrachten Licht viele Kerzen entzünden.

„Das Friedenslicht ist über Wien nach Fulda gekommen“, sagte Gregor Bendel von der katholischen Gemeinde. Nun solle das Licht auch im Frankenberger Land brennen. „Mit dem Licht wollen wir den Frieden an viele Menschen weitergeben. Tragen Sie es zu allen anderen Menschen weiter. Schenken sie einen kleinen Teil Frieden“, rief Dominik Wenzel den Wartenden am Bahnsteig zu. Mit dem Friedenslicht solle ein Zeichen für den Frieden in aller Welt gesetzt werden. Mit seinem Segen verabschiedete Pater Bonifatius die Menschen letztlich in den dritten Advent.

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