Eine der modernsten Magnesium-Fertigungen

Für fünf Millionen Euro: Hettich weiht neue Halle ein

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Produktion erweitert: Der technische Hettich-Leiter Siegfried Schneider (links) präsentiert eine Mittelarmlehne für einen Porsche Macan, Michael Walter, der Leiter der Hettich-Qualitätssicherung, zeigt einen automatischen Heckklappenantrieb für einen Mercedes E-Klasse. 

Frankenberg. In Frankenberg hat die Hettich-Gruppe eine neue Produktionshalle für eine der modernsten Magnesium-Fertigungen in Europa errichtet. Nach 15-monatiger Bauzeit wurde die Halle am Donnerstag eingeweiht, Kosten: fünf Millionen Euro.

Die Halle wird von der Business-Unit Castwerk genutzt, einem Bestandteil des Druck- und Spritzgusswerks. Castwerk wird die Automobil- und Elektrobranche beliefern.

Bei der Einweihungsfeier in der ersten Reihe: die dreiköpfige Hettich-Unternehmensleitung mit Dr. Andreas Hettich, Stefan Jonitz und Dr. Dieter Wirths, zudem Landrat Dr. Reinhard Kubat und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Zudem feierte Hettich die Eröffnung mit Vertretern weltweit führender Lieferanten aus der Automobil- und Elektronikbranche. Zu den Kunden des Unternehmens gehören namhafte Systemhersteller und Automobilzulieferer wie Bosch, Brose, Continental und Dräxlmaier.

Magnesium sei zwar ein leicht brennbares Material, es habe aber auch große Vorteile, sagte Dr. Andreas Hettich vor den rund 150 Gästen. „Es ist leicht und häufig und eignet sich hervorragend dafür, Dinge leichter zu machen.“ Deshalb sei für das Familienunternehmen irgendwann der Zeitpunkt gekommen, Magnesium einzusetzen - konkret im Bereich Automotive und Electronics.

An den Spatenstich für die neue Produktionshalle am 4. Juni 2014 erinnerte der neue Hettich-Geschäftsführer am Standort Frankenberg, Michael Schran. In den vergangenen knapp 15 Monaten sei eine „topmoderne Magnesiumfertigung“ entstanden. Schwerpunkt werde nun sein, ein führender Magnesium-Experte zu werden und die neue Fertigungshalle mit den entsprechenden Technologien zu füllen. (mjx)

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