Gelungene USA-Tournee des Frankenberger Jugendsinfonieorchesters

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Alles ein bisschen größer: Gruppenbild der Teilnehmer der Amerika-Tournee vor einer imposanten Hochhaus-Kulisse.

Frankenberg. Das Jugendsinfonieorchester der Edertalschule hat seine USA-Tournee beendet. 65 Schüler erlebten erfolgreiche Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Frankenberg. Das Jugendsinfonieorchester der Frankenberger Edertalschule hat seine zehntätige USA-Tournee beendet. 65 Schülerinnen und Schüler haben ereignisreiche, schöne und erfolgreiche Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erlebt.

Nach der Landung in Chicago ging es noch einmal drei Stunden nordwärts am Lake Michigan nach Sheboygan, einer Stadt mit 50 000 Einwohnen, wo 28 amerikanische Familien die deutschen Gäste freundlich aufnahmen. Die Gastfamilien machen die Edertalschüler mit der amerikanischen Küche und dem „American way of Life“ vertraut. Es fiel sogleich auf, das man in den USA gerne alles etwas größer mag: „Think big!“ hieß die Devise: Bürgersteige von der Breite deutscher Landstraßen, die typischen amerikanischen Riesen-Pickups, Getränke im XXL-Format mit drei Litern Inhalt oder Steaks mit 750 Gramm Gewicht.

Auf dem Programm im „ländlichen“ Sheboygan standen die Teilnahme und das Musizieren in Gottesdiensten durch die Streicher und die Blechbläser. Daneben besuchten die Frankenberger Musiker zwei amerikanische Highschools und eine Universität. Den Abschluss des Tages bildete jeweils ein Konzert.

Überall wurden die Frankenberger sehr offen und mit großem Interesse aufgenommen. In Sheboygan gab das Jugend-Sinfonieorcheste der „First Congregational Church“ Sheboygan ein Konzert unter dem Motto „In 80 Takten um die Welt“. Im Ko-Dirigat führte Markus Wagener zusammen mit Prof. Martin Ulrich ein „Kyrie“ in Erinnerung an 9/11 des amerikanischen Komponisten René Clausen zusammen mit dem „Bach-Choir“ auf.

Dies bildete zusammen mit einem Konzert am gleichen Tag in der „Lincoln“ High School in Manitowoc den musikalischen Höhepunkt der Tour. Marie Dippel (Cello), Samuel Huhn (Fagott) und Konzertmeister Benedikt Huhn (Violine) begeisterten die mit 300 Zuhörern gefüllten Kirche mit glänzenden Vorträgen von Gabriel Faurés „Elegie“, Carl Maria von Webers Rondo ungarese“ und John Williams „Thema aus Schindlers Liste“.

Nach einem tränenreichen Abschied von ihren Gastfamilien wechselten die Frankenberger das Quartier und verbrachten noch drei Tage in der 10-Millionen Metropole Chicago. Neben Shopping wurde unter anderem der Besuch eines echten U-Bootes aus dem II. Weltkrieg im ehemaligen Dock in Manitowoc besucht. Der „Sunset“ auf dem John-Hancock-Tower in 344 Metern Höhe war ein grandioser Momente dieser Tour. (nh/off)

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