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Graffiti-Künstler gestaltet Pumpenhaus in Frankenberg neu

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Von: Thomas Hoffmeister

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Vor dem neu gestalteten Pumpenhäuschen Am Hain in Frankenberg: Graffiti-Künstler Eugen Schramm und Silvia Materna, Referentin für Marketing und Kommunikation bei der EGF. In der Hand halten die beiden eine kleine Vorlage für das große Wandgemälde.
Vor dem neu gestalteten Pumpenhäuschen Am Hain in Frankenberg: Graffiti-Künstler Eugen Schramm und Silvia Materna, Referentin für Marketing und Kommunikation bei der EGF. In der Hand halten die beiden eine kleine Vorlage für das große Wandgemälde. © Thomas Hoffmeister

Er hat schon in Dubai und in Innsbruck gearbeitet. Zurzeit gestaltet Graffiti-Künstler Eugen Schramm (43) aus Bonn das Pumpenhaus der Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) an der Ecke Hainstraße/Am Hain in Frankenberg neu.

Frankenberg - „Unser Trinkwasser“ ist das Thema. An der Längsseite des Gebäudes ist ein Kind zu sehen, das Wasser aus einem Glas trinkt. An der Stirnseite in Richtung Bottendorfer Straße gestaltet Schramm eine Karte, auf der die Stadt Frankenberg mit ihren Stadtteilen zu sehen sein wird.

Eugen Schramm ist Bildender Künstler, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. „Die grundlegenden Techniken der Malerei habe ich seit meinem siebten Lebensjahr, neben dem regulären Schulalltag, halbtags in der Schule der Bildenden Künste in der russischen Stadt Anapa gelernt“, erzählt Schramm.

1990 kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Inzwischen wohnt er in Bonn.

Kontakt über Jens Nehl

„Schon als Jugendlicher habe ich Graffiti gesprüht und mit Airbrush-Technik gearbeitet“, berichtet Schramm. Der Kontakt nach Frankenberg sei über EGF-Geschäftsführer Jens Nehl entstanden.

Das frühere Graffito am Pumpenhaus Hainstraße „war in die Jahre gekommen“, berichtet Silvia Materna, Referentin für Marketing und Kommunikation bei der EGF. Deshalb habe man sich für eine Neugestaltung entschieden. Auch das EGF-Gebäude an der Ruhrstraße soll von Eugen Schramm verschönert werden.

„Künstlerische Werbung“

„Ein schönes Wandbild wird zu 99 Prozent nicht von anderen mit Farbe besprüht“, weiß Schramm aus Erfahrung. Er sieht seine Arbeit auch als „künstlerische Werbung“, die zur Verschönerung des Stadtbildes dient.

Die Frankenberger begleiteten seine Arbeit positiv, erzählt Schramm. „Einige halten mal kurz mit dem Auto an und zeigen den Daumen nach oben. Ein älterer Herr kommt jeden Tag vorbei“, so der Graffiti-Künstler.

Vorarbeiten hatte der heimische Malerbetrieb Scheffel aus Geismar geleistet, der auch das Gerüst am Pumpenhaus aufstellte.

Von Thomas Hoffmeister

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