Pumpe fing Feuer

Großeinsatz der Feuerwehr: Flammen bedrohten 90 Kühe in Geismar

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Großeinsatz: Die Feuerwehr war mit elf Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der 65-jährige Landwirt wurde im Rettungswagen behandelt. 

90 Milchkühe und Rinder waren am Mittwoch in einem Stall von Feuer und Rauch bedroht - eine Güllepumpe hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Geismar – Weil die Leitstelle einen Großbrand mit „F 3“ alarmiert hatte, eilten rund 50 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen zur Unglücksstelle in der Geismarer Bachstraße. 

Nach Angaben der Polizei und des Frankenberger Stadtbrandinspektors Martin Trost hatte der 65-jährige Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebes schon mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Flammen zu bekämpfen.

Die Güllepumpe war an der Außenwand eines Kuhstalles befestigt. Drei Pulver-Feuerlöscher und Wasser aus dem Gartenschlauch hatte der Betriebsinhaber schon in die Flammen gesprüht. Dabei zog sich der Landwirt Brandverletzungen an einer Hand und eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Nach der Alarmierung war die Feuerwehr Geismar unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Mütze als erste am Brandort. „Wir sind mit einem Trupp unter Atemschutz vorgegangen und haben mit einem C-Rohr gelöscht. Der Betriebsinhaber hatte schon gute Vorarbeit geleistet“, berichtete Jan Mütze gegenüber der HNA.

Ursache: Diese Güllepumpe an der Außenseite eines Stalles hatte Feuer gefangen.

Die weiteren Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Frankenberg, Haubern und Dörnholzhausen mussten nicht mehr eingreifen.

Mit der Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr noch nach versteckten Glutnestern, einige Brandschützer blieben zur Sicherheit vor Ort. Doch das Gros der Feuerwehrleute konnte schon bald wieder abrücken. Unter den elf Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr vor Ort war auch die Frankenberger Drehleiter.

Tiere wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

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