Grüne Flagge zeigt an: Es ist Platz im Freibad

Ederberglandbad hat seine Tore geöffnet: 120 Besucher tummelten sich am ersten Tag im Wasser

Sandra Sucker, Nicole und Rebecca Koning (von links) schwimmen im Becken des Freibades Frankenberg.
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Sandra Sucker, Nicole und Rebecca Koning (von links) genießen das erste Bad nach der Wiedereröffnung des Freibades Frankenberg.

Das Ederberglandbad in Frankenberg hat seit Montag wieder geöffnet. Schon am ersten Tag kamen zahlreiche Besucher, um sich bei den sommerlichen Temperaturen in den zwei Becken zu erfrischen.

Aktuell können bis zu 249 Personen gleichzeitig das Angebot unter corona-bedingten Sicherheitsvorkehrungen wahrnehmen. Dabei sind 166 Personen für das Schwimmer- und 83 für das Nichtschwimmerbecken erlaubt.

Sollten es Nachfrage und Verhalten der Besucher zulassen, könnten hier schon bald wieder bis zu 900 Menschen baden, schwimmen und sich auf den Wiesen liegend der Sonne erfreuen.

Manuel Emde, Badebetriebsleiter des Ederberglandbads Frankenberg, zeigt sich am Montag zufrieden: „Es ist schön zu sehen, dass trotz gegebener Umstände und Verhaltensregeln die Besucher zu uns kommen und das Wasser genießen.“

Badebetriebsleiter Manuel Emde freut sich über den gelungenen Start in die Badesaison.

Bisher hätten alle Beteiligten Verständnis gezeigt und sich vorbildlich an die neuen Regeln gehalten. Diese verlangen, einen Mund-Nase-Schutz im Eingangsbereich zu tragen, den vorgegebenen Wegen zu folgen oder die Abstände zu respektieren.

Nun liegt es im Interesse aller, Rücksicht zu zeigen und die Hygieneregeln anzunehmen, damit wir bald noch mehr Besucher begrüßen können.

Manuel Emde, Badebetriebsleiter

Nun hofft Manuel Emde, dass sich der erste Eindruck bestätigt und vor allem Kinder und Jugendliche bereit sind, Zugeständnisse zu machen: „Natürlich ist es für junge Menschen manchmal schwierig zu verstehen, dass nicht alle gleichzeitig in Wasser dürfen.“

Es sei nicht leicht nachzuvollziehen, warum man nicht immer seinen Freunden in die Becken hinterherspringen könne, wenn die maximale Auslastung schon erreicht sei.

Dies wird durch die Farbe der Fahnen am Beckenrand signalisiert: Ist sie grün, darf man das Becken betreten. Bei roter Fahne muss man warten, bis andere Menschen das Becken verlassen und wieder die grüne Fahne zu sehen ist.

Nach der Wiedereröffnung des Ederberglandbads genießen Jung und Alt die Erfrischung im Wasser. Die grüne Fahne zeigt an, dass man sowohl Bad als auch Becken betreten darf.

Es liege nun im allgemeinen Interesse, aufeinander Rücksicht zu nehmen und die Hygieneregeln anzunehmen, damit das Bad geöffnet bleiben und die Anzahl der zugelassenen Besucher allmählich gesteigert werden könne, sagt Emde. Er betont, dass die Mitarbeiter selbst alles Mögliche tun, um den Besuch des Bades sicher zu gestalten und für das Einhalten der Hygienevorschriften zu sorgen.

So werden je nach Auslastung des Bades bis zu einmal pro Stunde Türklinken und Duschknöpfe desinfiziert.

Manuel Emde und sein Team bitten darum, beim Verlassen des Bades die Eintrittskarten in den dafür vorgesehenen Behälter zu werfen. Die Tickets werden regelmäßig gezählt, um die aktuelle Anzahl der Besucher einordnen zu können. Bis 16 Uhr hatten gestern schon über 120 Gäste das Bad besucht.

Service:

Das Frankenberger Freibad ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, an den Wochenenden von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet pro Tag für Erwachsene 3 Euro, für Kinder und Jugendliche 2,50 Euro.

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