Grünen-Abgeordneter Häusling berichtete über Europa-Parlament

Sie waren gut vorbereitet: Die Oberstufenschüler stellten Fragen zu aktuellen politischen Themen in Europa und der Welt. Fotos: Battefeld

Frankenberg. Der aus Bad Zwesten stammende Abgeordnete des Europa-Parlaments, Martin Häusling (Grüne), informierte in der Frankenberger Kulturhalle über seine europapolitische Arbeit in Brüssel.

Er stellte sich den Fragen von rund 300 Oberstufenschülern der Edertalschule.

Moderiert wurde die Veranstaltung von den Powi-Leistungskursschülern Tillmann Garthe und Markus Ernst.

Klare Positionen: Häusling ging auf das Weltgeschehen ein.

Nachdem der 53-jährige Agrartechniker Häusling zunächst kurz seinen beruflichen Werdegang vom Bauern zum EU-Abgeordneten skizzierte hatte, räumte er gleich mit dem vorherrschenden Mythos auf, dass „die in Brüssel immer was vorschreiben wollen“. Als Beispiel nannte der agrarpolitische Sprecher der Fraktion der Grünen die Verordnung über den erlaubten Krümmungsgrad einer Gurke, auf die er immer wieder angesprochen würde, obwohl sie bereits seit 2007 wieder abgeschafft worden sei. „Jetzt raten Sie mal, wer der erste war, der die Regelung wieder gefordert hatte: der Kreisbauernverband.“

Die Europaabgeordneten bewegten sich in einem ständigen Spannungsfeld, in dem einerseits alles geregelt sein solle. Sich aber gleichzeitig keiner etwas vorschreiben lassen wolle, so Häusling.

Was Häusling zur finanziellen Situation in Griechenland, zu den Plänen der Europäischen Zentralbank und zu Flüchtlingsströmen sagte, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (bs)

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