Stadtwerke feierten Geburtstag

Hallenbad in Frankenberg wurde vor 50 Jahren eingeweiht

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Bilderausstellung: Bei der Führung schaute sich der Frankenberger Hilmar Riegel sehr interessiert die Fotos mit dem Bau des Hallenbades aus den 1960er-Jahren an. Riegel war früher Prokurist bei der EGF. 

Frankenberg – Das Hallenbad im Frankenberger Teichgelände ist 50 Jahre alt. Diesen runden Geburtstag feierten die Stadtwerke als Betreiber mit einem Empfang im Schwimmbad und einer anschließenden Führung durch das Hallenbad des Jahres 2019.

Bei der Begrüßung durch EGF-Chef Karl-Heinz Schleiter saßen zwei „Männer der ersten Stunde“ in der ersten Reihe: der erste Badebetriebsleiter Willi Röschel und der damalige Bademeister Helmut Seibel. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Frankenberger Schwimmvereine sowie die ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter des Schwimmbades.

„Bis zum Jahre 1959 gab es in Frankenberg mit der sogenannten Badeanstalt ein Fluss-Freibad an der Eder. Das war eine schöne und kostengünstige Sache“, erinnerte Schleiter in seiner Ansprache. Weil der bis dahin saubere Fluss aber immer mehr verschmutzte, habe das Gesundheitsamt das Baden in der Eder seinerzeit aber verboten. Erste Gespräche in Sachen Planung und Finanzierung eines Schwimmbades habe es anschließend schon Anfang der 1960er-Jahre gegeben.

Nach der Festlegung des Standorts in der Stadtverordnetensitzung am 17. Oktober 1963 seien bis zur tatsächlichen Umsetzung dann aber noch etliche Jahre ins Land gegangen. 50 Jahre ist es nun her, dass das „Mittelpunktbad“ am 29. November 1969 eingeweiht wurde.

Auch die damaligen Kosten für das Hallenbad nannte Schleiter: 3,75 Millionen Mark, nach heutiger Währung rund 1,9 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang führte der Chef des Frankenberger Energieversorgers noch weitere Zahlen auf.

So habe allein die Erneuerung der Technik und der Einbau eines Hubbeckens im Jahr 2007 rund 3,1 Millionen Euro gekostet. „Das seit 1992 bestehende Finanzierungskonzept und der Querverbund aus EGF und Stadtwerken haben den Erhalt des Frankenberger Schwimmbades gesichert“, erklärte Schleiter. Bürgermeister Rüdiger Heß freute sich darüber, dass die Stadt mit Hallenbad und Freibad sogar zwei Schwimmbäder habe. Auch wenn diese Einrichtungen finanziell ein Verlustgeschäft seien, bezeichnete er sie dennoch als einen Gewinn für die Stadt. „Die Schwimmbäder dienen nicht nur sportlichen Wettkämpfen, sondern sind auch ein sozialer Treffpunkt und ein Freizeitort für Jung und Alt“, machte Heß deutlich.

Bei den anschließenden Führungen konnten sich die Gäste nicht nur über die Neuerungen des Hallenbades in den vergangenen Jahren informieren, sondern bei einer Bilderausstellung auch die Bauabschnitte und die Einweihung des Bades Ende der 1960er-Jahre Revue passieren lassen.  mjx

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