2019 ist Frankenberg Gastgeber 

Haubern, Geismar und Laisa tanzten bei der Europeade in Finnland

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Waren eine von 228 Tanzgruppen beim Fest: Die Landjugend Haubern. 

Frankenberg/Turku. Unter dem Motto „Folklore Forever“ feierten 6500 Volkstänzer aus 26 europäischen Ländern bei der Europeade in Finnland. Dabei waren auch die Landjugenden Haubern, Geismar und Laisa. 

Die Tänzer feierten auch die europäische Idee und ein friedliches Europa. „Durch unsere Vielseitigkeit schaffen wir Freundschaft und Einigkeit in Europa“, sagte Armand de Winter (Belgien), der Präsident des Internationalen Europeade-Komitees, bei der Eröffnungsfeier im 11.000 Zuschauer fassenden Gatorade-Center von Turku.

Fünf Tage lang genossen die 50 Landjugendlichen aus dem Frankenberger Land das Treffen mit ihren europäischen Freunden und die Lebensfreude in der kulturell blühenden Stadt am Meer. In der 1600 Kilometer von Frankenberg entfernten Stadt trafen sie alte Bekannte wieder und schmiedeten neue Freundschaften, tanzten auf Plätzen auf der Promenade des Aurajoki-Flusses, waren beim Festival „Europeade by night“ und beim farbenprächtigen Festzug dabei und präsentierten ihre Tänze auch im Gatorade-Center, das meist als Eishockey-Stadion verwendet wird. „Turku ist auch eine Sport-Stadt“, erklärte Präsident de Winter.

Zum ersten Mal in Finnland

Die Europeade ist das größte europäische Trachten-, Folklore und Volkstanzspektakel, das jährlich an wechselnden Orten in Europa stattfindet - in zwei Jahren, vom 17. bis 21. Juli, 2019 in Frankenberg. „Europa lebt, Freundschaft und Verständigung sind die wichtigsten Werte der Europeade“, sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß inmitten der vielen feiernden Menschen - beim Europeade-Ball am Samstagabend tanzten im Europeade-Dorf und am Ufer des Aurajoki rund 30.000 Menschen gleichzeitig den Humppaa-Tanz. Alle lachten, alle feierten, alle waren begeistert - überall waren nur freundliche und fröhliche Menschen zu sehen.

Zum ersten Mal in seiner seit 1964 andauernden Geschichte fand eine Europeade in Finnland statt. Insgesamt 228 Gruppen nahmen an dem Festival teil, darunter 28 aus Deutschland. Wegen der weiten Entfernung traten die heimischen Gruppen die Reise diesmal ab Frankfurt mit dem Flugzeug an. Haubern war mit 30 Tänzern dabei, auf der Promenade des Aurajoki-Flusses präsentieren die Hauberner eine bunte Mischung an europäischen Tänzen - angefangen von der Polka „Jenny Lind“ bis zum traditionellen „Leineweber“. In Turku erlebte die Landjugend Haubern nun schon ihre 28. Europeade - Thomas Schmidtmann verpasste nicht eine einzige.

Seit 1994 regelmäßig dabei

Auch die Landjugend Geismar nimmt nun schon seit 1994 regelmäßig an der Europeade teil - auch diesmal wieder verstärkt durch einige Mitglieder der Trachtengruppe Laisa. Für die sechs Tänze am Flussufer gab es viel Beifall - unter anderem für den „Nagelschmied“ und „Stockholm schottisch“. Parallel tanzten Haubern und Geismar beim Finale im Gatorade-Center die Kreuzpolka und den Odenwälder Blatschtanz. „Es war eine Super-Europeade“, bilanzierte Geismars Landjugend-Vorsitzender Julian Graß: „Wir haben in Turku viele nette Menschen kennengelernt.“

Tänzer aus Waldeck-Frankenberg zu Gast auf der Europeade in Finnland

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