Fett in einer Pfanne und Strohballen brannten

Feuerwehreinsätze in Willersdorf und Ernsthausen

Feuerwehreinsatz in Willersdorf: In diesem Haus in der der Linnerstraße hatte sich Fett in einer Pfanne entzündet. Zwe Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen.
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Feuerwehreinsatz in Willersdorf: In diesem Haus in der der Linnerstraße hatte sich Fett in einer Pfanne entzündet. Zwei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen.

Gleich zwei Brände mussten heimische Feuerwehrleute am frühen Dienstagabend bekämpfen – und zwar in Willersdorf und in Ernsthausen.

Willersdorf/Ernsthausen - In der Linnerstraße (Ortsdurchfahrt) in Willersdorf war gegen 18 Uhr im Obergeschoss eines älteren Fachwerkhauses Fett in einer Pfanne in Brand geraten. Bei dem Versuch, die Flammen zu löschen, zogen sich zwei Bewohner leichte Rauchgasvergiftungen zu. Die beide Männer – 65 und 24 Jahre alt – wurden in Rettungswagen behandelt, blieben aber nach Angaben der Polizei unverletzt.

Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und etwa 30 Einsatzkräften aus. Neben den Brandschützern aus Willersdorf waren auch Feuerwehrleute aus Frankenberg und Bottendorf vor Ort.

Unter der Leitung der beiden stellvertretenden Stadtbrandinspektoren Stefan Stroß und Andreas Vesper war das eigentliche Feuer schnell gelöscht. Von der Drehleiter aus suchte der Frankenberger Wehrführer David Tschirner die Dachbalken nach Glutnestern ab. Dabei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Den entstandenen Schaden schätzte die Frankenberger Polizei am Abend auf mindestens 50 000 Euro.

Ein weiterer Brand wurde der Leitstelle gegen 18.30 Uhr aus Burgwald-Ernsthausen gemeldet. Dort war Stroh in Brand geraten.

Unter schwierigen Witterungsbedingungen – Starkregen und kräftige Windböen – mussten Feuerwehrleute aus der Gemeinde Burgwald und dem benachbarten Münchhausen gestern Abend einen Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Vorstadtstraße in Ernsthausen bekämpfen. Die Einsatzleitung hatte Burgwalds Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell.

Während die Einsatzkräfte versuchten, das Feuer mit Wasser zu bekämpfen, schafften Nachbarn das brennende Stroh mit Traktoren und einem Teleskoplader aus der Scheune.

Durch den starken Wind wurden die Flammen immer wieder entfacht. Während es wie aus Eimern schüttete, drangen Feuerwehrleute zudem unter schwerem Atemschutzgerät in die Scheune ein.

Landwirtschaftliche Geräte waren in der Scheune nicht gelagert. „Menschen und Maschinen kamen nicht zu Schaden“, sagte ein Polizeisprecher. Auch das anliegende Wohnhaus wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute aus Ernsthausen, Wiesenfeld, Burgwald und Münchhausen im Einsatz. Über die Brandursache und die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei am Abend noch keine Angaben machen.

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