Wo 104 Häuser stehen

Hessenpark wird 40:  Freilichtmuseum zeigt auch Gebäude aus dem Landkreis

Waldeck-Frankenberg. Vor 40 Jahren, im September 1974, wurde der Grundstein für das Freilichtmuseum Hessenpark im Taunus gelegt. Inzwischen stehen auf dem Museumsgelände 104 Gebäude, darunter auch mehrere Häuser aus Waldeck-Frankenberg.

Hinter der Fachwerkkirche von Ederbringhausen dreht sich eine Kappenwindmühle, am Bauernhof von Münchhausen weiden Schafe, und ein Schild warnt: „Vorsicht, neugierige Hühner. Bitte Türe schließen!“

Ja, zwischen schlichten Scheunen und stolzen Bürgerhäusern des Hessenparks herrscht quirliges Leben, in Werkstätten wird gearbeitet und ab und zu schlägt auch der schwere Battenberger Eisenhammer auf den Amboss. Es gibt derzeit Grund zum Feiern: Vor 40 Jahren, im September 1974, wurde der Grundstein für das Freilichtmuseum im Taunus gelegt.

Das ganze Festjahr über locken noch Attraktionen: Vorführungen und Mitmachaktionen laden ein, eine Sonderausstellung fordert auf „Freilichtmuseum Hessenpark - 40 Jahre entdecken“ und richtet den Blick auf ausgewählte Gebäude, Kulturlandschaftselemente, Sammlungsobjekte und Haustiere. Ehemalige Nachbarn von wieder aufgebauten Gebäuden werden zu „Erzählcafés“ eingeladen.

Einen solchen „Hausbesuch“ statteten im Frühsommer die Einwohner von Ederbringhausen ihrer 1975 abmontierten, 1995 im Hessenpark wieder eingeweihten Fachwerkkirche ab und feierten in ihr wieder einmal Gottesdienst. Auch die HNA hat sich dort umgesehen. (zve)

Die Sonderseite zum 40-jährigen Bestehen des Hessenparks finden Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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