Hersteller von Möbelbeschlägen

Unternehmensgruppe Hettich erwirtschaftet 1,1 Milliarden Euro

Spatenstich für die Erweiterung des Frankenberger Castwerkes im Juli 2019: (von links) Sascha Groß (Hettich-Geschäftsleitung), der damalige Castwerk-Geschäftsführer Michael Schran und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß . 
+
Spatenstich für die Erweiterung des Frankenberger Castwerkes im Juli 2019: (von links) Sascha Groß (Hettich-Geschäftsleitung), der damalige Castwerk-Geschäftsführer Michael Schran und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß . 

Die Unternehmensgruppe Hettich, einer der größten Hersteller von Möbelbeschlägen weltweit mit Hauptsitz im ostwestfälischen Kirchlengern, hat im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das gab das Unternehmen bei einer Online-Pressekonferenz bekannt.

Frankenberg - In Frankenberg betreibt Hettich ein Druck- und Spritzgusswerk sowie das rechtlich unabhängige Castwerk, das zum Beispiel Fahrzeugteile aus Magnesium-Druckguss produziert.

Im 2. Quartal 2020 ging der Umsatz bei Hettich aufgrund weltweiter Lockdowns und Einzelhandelsschließungen stark zurück. Schöner Wohnen, mehr Heimwerken, mehr Homeoffice und auch die Neuentdeckung der eigenen Küche haben Hettich jedoch eine starke zweite Jahreshälfte beschert. Besonders schnell erholt habe sich die Wirtschaft in China, hieß es.

Sascha Groß, Geschäftsführer der Hettich Holding sagt: „Trotz Kurzarbeit, Lockdowns in vielen Ländern und den zeitverzögerten Auswirkungen in den Lieferketten – wir haben unser Ziel, den Lieferservice an unsere Kunden in gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten, immer an die erste Stelle gesetzt.“

72 Millionen Euro hat Hettich global in neue Produkte, Gebäude und Maschinen investiert. Schwerpunkte waren neue Produkte, Kapazitätserweiterungen und der Ausbau der Infrastruktur. So wurden Produktionsflächen in Deutschland, Tschechien und China erweitert. Aktuell sind rund um den Globus über 6600 Mitarbeiter bei Hettich tätig, davon mehr als 3500 in Deutschland.

Bis zu 60 Prozent der Mitarbeiter nutzen Mobile Office

Hettich habe alle vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt, teilte das Unternehmen mit: Die im Büro tätigen Kollegen haben – so weit wie möglich – das Mobile Office genutzt; während des ersten Lockdowns bis zu 40 Prozent, inzwischen mit bis zu 60 Prozent. Auch Kundenkontakte fanden nahezu vollständig digital statt.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.