Eis in neuen Sommersorten

Hitze im Frankenberger Land - Eisdielen sind vorbereitet

Eiscafé San Marco in Gemünden: Inhaber Nicola Zucca, seine Frau Valentina Zucca (links) und Mitarbeiterin Marta Gapinska haben einen leckeren Erdbeerbecher zusammengestellt. Für das Foto haben sie die Corona-Schutzmasken kurz abgenommen.
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Eiscafé San Marco in Gemünden: Inhaber Nicola Zucca, seine Frau Valentina Zucca (links) und Mitarbeiterin Marta Gapinska haben einen leckeren Erdbeerbecher zusammengestellt. Für das Foto haben sie die Corona-Schutzmasken kurz abgenommen.

Der Wetterbericht ist ein Traum für alle Sonnenfans: Bis zu 32 Grad, 15 Sonnenstunden und kein Regen sind für den 17. Juni 201 im Frankenberger Land vorhergesagt. Da kommt eine Abkühlung ganz recht.

Frankenberger Land – Wenn es so heiß ist wie heute mit über 30 Grad, setzt man sich am besten mit einem kühlen Getränk in den Schatten, erfrischt sich im Pool oder Freibad. Oder isst ein Eis. „An solchen heißen Tagen wird viel mehr Eis verkauft“, sagt Roberto Martini vom Eiscafé Martini in der Frankenberger Fußgängerzone.

Im Moment laufe es gut in der Eisdiele, berichtet Martini. „Die Leute wollen raus. Sie wollen wieder normal leben.“ Er und das Team freuen sich, endlich wieder so richtig öffnen zu können. Seit Februar konnte das Eiscafé wegen der Corona-Einschränkungen nur Eis im Straßenverkauf anbieten.

Gäste können sich jetzt auf sommerliche Sorten wie Joghurt-Pfefferminz, Kokos-Limette oder Pfirsich-Eistee freuen. „Diese Sorten sind sehr erfrischend und gut für einen heißen Tag“, sagt Martini. Rund 65 bis 70 Wannen Eis produziert das Eiscafé am Tag. Es reicht also für jedermann.

Das Eiscafé Moreno in der oberen Fußgängerzone in Frankenberg ist bereit für den heutigen heißen Tag: Mit ungewöhnlichen Eissorten wie Limette-Basilikum wollen Inhaber Moreno Martini und seine Frau ihre Gäste begeistern.

Ungewöhnliche Eissorten zum Probieren

Auch Moreno Martini, Inhaber des Eiscafés Moreno in der oberen Fußgängerzone, freut sich über die heißen Tage. „Wir haben an solchen Tagen natürlich viel mehr zu tun. Nicht nur Eis, sondern auch Getränke werden mehr bestellt.“ Trotzdem seien zu heiße Tage auch nicht ideal. „Gerade in der Mittagszeit und am Nachmittag ist es so warm, dass die Menschen lieber zu Hause, am See oder im Schwimmbad bleiben“, bedauert er. Ältere Leute würden zu diesen Zeiten kaum kommen.

Trotzdem ist das Eiscafé bestens vorbereitet: „Wir haben 24 Sorten hausgemachtes Eis. Die Klassiker Erdbeere, Schokolade und Vanille werden am meisten gekauft“, erklärt der Inhaber, der gerne mal neue, ungewöhnliche Eissorten herstellt. „Zum Pfingstmarkt habe ich schon mal Bier-Eis gemacht“, schwelgt Moreno Martini in Erinnerungen.

Eine ganz besondere Kreation ist die Sorte Limette-Basilikum. Seit drei Jahren produziert Moreno Martini dieses sommerliche Eis in den warmen Monaten, das viel Anklang bei den Gästen finde. „Die Kunden waren schon enttäuscht, als ich das Eis im November nicht mehr im Sortiment hatte“, lacht er.

Eis zum Mitnehmen

Auch das Eiscafé San Marco in Gemünden hat viel zu tun. „Die letzten Tage war viel los. Das Wetter ist einfach perfekt für Eis“, sagt Inhaber Nicola Zucca. Mit seiner Frau Valentina und Mitarbeiterin Marta Gapinska betreibt er das Café im Gemündener Steinweg, das im Moment aber nur Eis zum Mitnehmen verkauft. Man kann sich zwar draußen auf den Sitzgelegenheiten der Eisdiele niederlassen, muss allerdings vorher sein Eis an der Theke bestellen und mit nach draußen nehmen. „Im Moment wäre es für uns zu kompliziert, den Innenbereich zu öffnen“, erklärt Nicola Zucca. Das Team des San Marco sei nur zu dritt und habe somit nicht die Kapazitäten, Tests und Impfbescheinigungen zu kontrollieren. Wenn die Testpflicht für die Innengastronomie wegfällt, mache das Eiscafé auch wieder richtig auf, sagt er.

Was sonst noch gegen die Hitze hilft, lesen Sie hier.

Von Clara Pinto

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