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HNA-Yogasommer in Frankenberg: Was Krieger, Hund und Bär bewirken

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Von: Martina Biedenbach

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Der Krieger: Yogalehrerin Cordula Schuchard baut hier beim zweiten Abend des HNA-Yogasommers im Frankenberger Teichgelände mit den Teilnehmenden die Krieger-Stellung auf, die unter anderem Beine und Beckenboden kräftigt.
Der Krieger: Yogalehrerin Cordula Schuchard baut hier beim zweiten Abend des HNA-Yogasommers im Frankenberger Teichgelände mit den Teilnehmenden die Krieger-Stellung auf, die unter anderem Beine und Beckenboden kräftigt. ©  Martina Biedenbach

130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer übten beim 2. Abend des HNA-Yogasommers in Frankenberg die Kobra, den Hund und den Bären. Was die Übungen bewirken, erläutert Yogalehrerin Cordula Schuchard.

Frankenberg – Von der Kobra bis zum Bären, von der Katze-Kuh-Übungen bis zum herabschauenden Hund – beim zweiten Abend des HNA-Yogasommers im Frankenberger Teichgelände leitet Yogalehrerin Cordula Schuchard die – wieder rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – zu Yogastellungen (Asanas) mit Tiernamen an.

„Jede Übung hat Wirkungen auf Körper und Geist“, erklärt die Bottendorferin der HNA. Bei der Asana Bär liegen die Yogis auf dem Rücken und strecken Arme und Beine nach oben. „Das dehnt Arm- und Beinrückseiten“, sagt die 45-Jährige. Später liegen die Arme auf der Seite, nur die Beine sind nach oben gestreckt. „Diese Umkehrhaltung wirkt beruhigend.“

Bei der Katze-Kuh-Asana bewegen die Yogis im Vierfüßlerstand ihren Rücken nach oben zum Katzenbuckel und lassen dann den Bauch nach unten hängen „Das hilft gegen Rückenschmerzen, ist gut für die Bandscheiben“, sagt die Trainerin.

Der Bär: Bei dieser Übung wird der ganze Rücken abgelegt und die Hände und Füße tragen den Himmel. Die Asana dehnt Arm- und Beinrückseiten. Beim Yogasommer in Frankenberg.
Der Bär: Bei dieser Übung wird der ganze Rücken abgelegt und die Hände und Füße tragen den Himmel. Die Asana dehnt Arm- und Beinrückseiten. © Biedenbach, Martina

Beim herabschauenden Hund stehen die Yogis auf Händen und Füßen im Dreieck. Dabei wird die gesamte Rückseite gedehnt, Beine, Arme und Handgelenke werden gekräftigt. Bei der Kobra heben die Teilnehmer aus der Bauchlage heraus Schultern und Brustkorb, dehnen die Brustwirbelsäule, kräftigen den Rücken. Beim Krieger werden im Ausfallschritt die Arme gehoben. „Das stärkt den ganzen Körper – von den Fußknöcheln bis zu den Armen – öffnet Schultern und Brustraum, dehnt die Seiten. Die aufrechte Haltung bringt Kraft und Stabilität für Körper und Geist“, erläutert die Yogalehrerin.

Der Krieger ist eine der fordernderen Übungen an diesem Abend. Zur Entspannung geht es anschließend ins Kind, der Embryohaltung. „Auch deren Wirkung ist nicht zu unterschätzen. Das Kind dehnt Rücken, Hüfte, Oberschenkel und beruhigt“, sagte Cordula Schuchard.

Mehrmals entspannen die Teilnehmer zwischen Übungen in dieser Haltung. Schließlich ist das Motto des Abends „Ruhe und Kraft“. Damit der Unterschied zu Gymnastik deutlich wird, lädt die Yogalehrerin am Beginn zu einer Atemübung ein. Die Teilnehmer atmen im gleichmäßigen Rhythmus: zum Beispiel atmen sie vier Sekunden ein, halten den Atem vier Sekunden an und atmen vier Sekunden aus. „Das verbindet Körper und Geist“.

Der herabschauende Hund: Dabei lösen sich zum Beispiel Verspannungen in Schultern und Nacken. Beim HNA-Yogasommer in Frankenberg.
Der herabschauende Hund: Dabei lösen sich zum Beispiel Verspannungen in Schultern und Nacken. © Biedenbach, Martina

Am Ende gibt es eine Schlussentspannung. „Ich habe vergangene Woche nach dieser Entspannung wunderbar geschlafen“, sagt die Viermündenerin Annette Fritz, die gerne auch zum zweiten Yogaabend gekommen ist – und dabei prompt die Frankenbergerin Birgit Seipp wiedertrifft, die ihr als Platznachbarin vergangene Woche die Aufgeregtheit vor der ersten Yogastunde ihres Lebens genommen hatte.

Am Donnerstag zum ersten Mal dabei ist Anne Pelz aus Frankenberg. „Ich dachte, ich könnte wegen meiner Knieprobleme vieles nicht mitmachen. Aber das ging wunderbar“, sagt sie und fasst den Entschluss, auch kommenden Donnerstag wieder beim HNA-Yogasommer dabei zu sein – so wie auch Annette Fritz und Birgit Seipp. (Martina Biedenbach)

Nächster Termin

Der HNA-Yogasommer findet in Frankenberg bis zum 11. August immer donnerstags ab 18.30 Uhr im Teichgelände statt. Die nächste Einheit ist am 30. Juni. Weitere Teilnehmer können gern dazukommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer möchte, kann einen Obolus an die Yogalehrerinnen Cordula Schuchard und Caroline Jahnke spenden. Ein Teil des Geldes geben die Yogalehrerinnen an einen sozialen Zweck weiter.

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