Generationswechsel

Nachfolger von Freitag: Jörg Battefeld führt den TSV Geismar

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Neuer Vorstand: (von links) Karl-Heinz Ködding, Stefan Kerstein, Christian Baier, Bernd Freitag (verdeckt), Kai Köbernik, Bernd Graß, Vorsitzender Jörg Battefeld, Andreas Klinge, Monika Vaupel, Jens Hoidem, Abelardo Pineiro (verdeckt), Mathias Sonntag, Sascha Scholl, Friedhelm Vaupel und Heiko Ködding. Fotos: mjx

Geismar. Generationswechsel beim TSV Geismar: Während der   Jahreshauptversammlung am Samstagabend wurde der 24 Jahre alte Jörg Battefeld zum neuen Vorsitzenden des Sportvereins gewählt.

Mit 421 Mitgliedern ist der TSV Geismar der größte Verein des Dorfes. Battefeld trat die Nachfolge von Bernd Freitag an, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte. Der 53-jährige Freitag wird dem Vereinsvorstand als Beisitzer aber weiterhin beratend zur Verfügung stehen.

Bernd Freitag hatte im TSV Geismar 30 Jahre lang ununterbrochen Vorstandsarbeit geleistet, zuletzt war der gebürtige Frankenberger elf Jahre lang Vorsitzender. „Ich bin zu weit weg“, begründete Freitag gegenüber der HNA seine Entscheidung: Freitag wohnt in Battenberg und arbeitet im Oberen Edertal: „Der Aufwand ist einfach zu groß geworden“, sagte er.

Bernd Freitag

Stolz äußerte er sich über die aktuelle Situation des Vereins: „Wir verfügen über eine Top-Sportanlage.“ In den vergangenen Jahren habe sich der Verein zudem als hervorragender Werbeträger entwickelt: „Der TSV Geismar hat die größte Bandenwerbung im Altkreis Frankenberg.“ Besonders hob Freitag auch die neuesten Investitionen des Sportvereins hervor: einen Rasenmäher für 10 000 Euro und einen Rasensprenger für 2000 Euro. Auch das Fußball-Turnier zugunsten der Lebenshilfe sei ein großer Erfolg gewesen: „Dabei kamen für die Lebenshilfe 8000 Euro zusammen“, berichtete Freitag. Aus den Reihen des Sportvereins dankte Ulrich Faust dem scheidenden Vorsitzenden.

In seinem letzten Vorstandsbericht erinnerte Bernd Freitag vor allem an den Höhepunkt des vergangenen Jahres: Im Sommer 2014 schaffte der Verein den Aufstieg in die A-Liga. Für die neue Saison habe der Klassenerhalt höchste Priorität: „Noch sind alle Chancen da, die Klasse zu halten. Das ist zu schaffen“, sagte Freitag. Sein Dank galt allen Vorstandskollegen: Ohne einen breit aufgestellten Vorstand sei die Arbeit nicht zu leisten.

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