Alle Plätze belegt

Junge Musiker erfreuten 500 Besucher in  Liebfrauenkirche

Weihnachtskonzert junger Musiker: Das Gesangsensemble Da Capo, das Frankenberger Blechbläserensemble und das Frankenberger Streichquartett stimmten zum Auftakt des Weihnachtskonzertes gemeinsam das Stück „Gelobet sei, der da kommt“ an. Fotos: mjx

Frankenberg. Ein ebenso beeindruckendes wie abwechslungsreiches Programm boten drei heimische Ensembles bei ihrem Weihnachtskonzert „zwischen den Jahren" in der Liebfrauenkirche.

Bereits zum siebten Mal luden das Gesangsensemble Da Capo, das Frankenberger Blechbläserensemble und das Frankenberger Streichquartett gemeinsam zu diesem festlichen Konzert junger Musiker ein, zum zweiten Mal in Folge im Frankenberger Gotteshaus. Es erklangen Werke unter anderem von Georg Friedrich Händel, John Rutter und Christian Sprenger.

Christina Hilbers: Sie imponierte mit ihrer glockenklaren Stimme.

Trotz des Kälteeinbruchs mit Schnee und glatten Straßen war die Resonanz des Publikums überwältigend. Mehr als 500 Menschen füllten das Gotteshaus, alle Kirchenbänke und alle Stühle waren voll besetzt. Mit dem Konzert wurde die Freude über das vergangene Weihnachtsfest hörbar gemacht. „Wir hatten die allergrößten Befürchtungen, dass die Kirche leer bleibt“, sagte Johanna Tripp, die Leiterin von Da Capo.

Schon zum Auftakt entfalteten sich die festlichen Töne der drei Ensembles im Kirchenschiff: „Gelobt sei, der da kommt“ von Klaus Heizmann lautete die stimmungsvolle, gemeinsame Ouvertüre.

Konzert junger Musiker in der Liebfrauenkirche

Den Hauptteil des Konzerts gestaltete die Gesangsgruppe Da Capo. Dem Anlass entsprechend, hatte die Gruppe Weihnachtsklassiker im Programm - unter anderem „Leise rieselt der Schnee“ von Helmut Barbe, „Ihr Kinderlein, kommet“ von Graham Buckland und auch das englische Weihnachtslied „Santa Claus is comin‘ to Town“ (Der Weihnachtsmann kommt heute in die Stadt). Pure Freude an seiner stimmungsvollen Musik entfaltete das Ensemble auch bei „Winter Wonderland“ - das Stück passte zum aktuellen Wetter. Entweder sang die Gruppe „a capella“, teilweise wurde sie auch vom Streichquartett unter Leitung von Ann-Sophie Mengel begleitet.

Können und Virtuosität

Großen Eindruck auf das Publikum machte auch das Frankenberger Blechbläserensemble unter Leitung von Tobias Hahn: Mit großem Können und Virtuosität trug das Ensemble Stücke wie Händels „Halleluja-Chorus“ oder das afroamerikanische Spiritual „Go, tell it on the Mountain“ vor. Besonders feierlich wurde es bei „Tochter Zion“ von Pavel Stanek. Für stimmungsvolle Beiträge zum Weihnachtskonzert sorgte auch Kai Schöneweiß an der Orgel, unter anderem mit einer Toccata.

Nach dem Schlussakkord gab es für die drei Ensembles nicht nur die stehenden Ovationen des Publikums, sondern auch viele herzliche Umarmungen. „Glückwunsch, ganz toll. Es war wunderschön“, lauteten die Komplimente der Zuhörer. (mjx)

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