Katzenschwemme beklagt: Tierschützer hoffen auf Kastrationspflicht

Derzeit warten schon wieder 50 Katzen im Heim. Mitarbeiterin Anke Kratzert mit den einjährigen Katern Muck und Puma, die auf ein neues Zuhause warten. Foto: Clausen

Frankenberg. Rückschau auf das vergangene Jahr hat der Tierschutzverein Frankenberg und Umgebung gehalten.

Ein großes Problem stellt nach wie vor die große Zahl der Katzen dar, die betreut werden mussten – mit entsprechenden Kosten.

Den Tierheimbericht verlas Schriftführerin Sandra Hesse für die erkrankte Tierheimleiterin Barbara Wachtendorf. Zu 60 Katzen bei Jahresbeginn 2014 kamen 360 Stubentiger im Laufe des Jahres hinzu. Zahlreiche Fundkatzen konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden.

136 Katzen wurden nach der Abgabe im Heim kastriert und wieder an ihren Futterstellen ausgesetzt. Eine große Anzahl von Katzen wurde an neue Besitzer vermittelt. Zum Jahresabschluss waren noch 36 Katzen im Heim. Mittlerweile ist die Zahl schon wieder auf 50 Tiere angewachsen.

Weiter im Fokus der Tierschützer ist daher die Kastrationspflicht für Katzen, um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Man hofft seit zwei Jahren auf eine gesetzliche Regelung im Landkreis. (cz)

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