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Kaum da, schon verdeckt: Tempo-30-Schild sorgt für Aufsehen in Frankenberg

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Von: Jörg Paulus

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In der Wilhelmstraße in Frankenberg wurde ein Schild für Tempo 30 montiert, das am Donnerstagnachmittag bereits wieder mit einem Müllsack verdeckt war, weil die Tempo-30-Zone noch nicht gilt.   Jörg Paulus
In der Wilhelmstraße in Frankenberg wurde ein Schild für Tempo 30 montiert, das am Donnerstagnachmittag bereits wieder mit einem Müllsack verdeckt war, weil die Tempo-30-Zone noch nicht gilt.   Jörg Paulus © Paulus, Jörg

Ein neues Tempo-30-Schild in der Wilhelmstraße in Frankenberg hat für Aufsehen bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern gesorgt. Denn kaum war es montiert, wurde es schon wieder abgedeckt.

Frankenberg – Die Stadt Frankenberg plant in der Wilhelmstraße in der Kernstadt auf einem Teilstück die Einrichtung einer Tempo-30-Zone. Dafür wurde in dieser Woche bereits ein entsprechendes Schild montiert. Darüber wurde am Donnerstag, 17. November, auf Facebook in einer Frankenberg-Gruppe diskutiert: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann hier das erste Mal freundliche Fotos gemacht werden“, schrieb dort jemand und meinte damit offensichtlich Blitzerfotos. 

Das Schild war am Donnerstagnachmittag aber schon wieder mit einem Müllsack verdeckt, weil es noch nicht gelte, wie die Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt hat. „Es gibt aktuell Lieferschwierigkeiten bei einigen Schildern. Die Einrichtung der Tempo-30-Strecke erfolgt erst, wenn alle Schilder für den ganzen Bereich vorhanden sind“, sagte Stadt-Pressesprecher Florian Held.

Gemäß Straßenverkehrsordnung könne vor Kindergärten, Grundschulen und – wie in der Wilhelmstraße – vor Seniorenheimen eine Tempo-30-Strecke eingerichtet werden, erläuterte Held. Die Einrichtung dort erfolge im Zuge der Umgestaltung des Verkehrsraumes im Bereich Wilhelmstraße, Futterhof und Hengstfurt. Tempo 30 gelte dann auf rund 200 Metern auf der Wilhelmstraße zwischen dem Abzweig in den Illersteg und der Einfahrt zum städtischen Betriebshof.

Held: „Die aktuellen Maßnahmen in der Wilhelmstraße betreffen den Radwegebau sowie den Einbau entsprechender Überquerungshilfen für Fußgänger, die es vor allem den Bewohnern des nebenan gelegenen Seniorenheims erleichtern sollen, die Wilhelmstraße in Richtung Hengstfurt barrierefrei zu überqueren.“  (Jörg Paulus)

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