Klärendes Gespräch: Keine Grauwacke in Fußgängerzone

Fußgängerzone in Frankenberg: Hier wird es keine Grauwacke geben. Archivfoto: Paulus

Frankenberg. „Die Planungen für die Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone laufen wie ursprünglich vorgesehen weiter", sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß am Freitag auf HNA-Anfrage.

Das heißt: Für den Straßenbelag der Fußgängerzone kann die Stadt genau das Material verwenden, das sie sie dafür vorgesehen hatte und das auch schon für die Neugestaltung des Klostergartens verwendet worden war.

Das zuständige Ministerium in Wiesbaden hatte kürzlich für Irritationen gesorgt: Mit dem Bescheid für Zuschüsse des Landes aus dem Programm „Aktive Kernbereiche“ hatte das Land aktiv in die Planungen eingegriffen. Statt dem von der Stadt favorisierten Straßenbelag aus Quarzsandstein sollte heimische Grauwacke verwendet werden - darüber war die Verwaltung aber ganz und gar nicht erfreut.

Schon am gestrigen Freitag gab es ein klärendes Gespräch zwischen Bürgermeister Rüdiger Heß und Dr. Helga Jäger von der zuständigen Abteilung im Hessischen Landesministerium. Das Ergebnis der Unterredung: Die Auflage mit der Verwendung der Grauwacke wird aus dem Förderbescheid gestrichen, teilte Heß mit. „Der Weihnachtsfrieden ist wieder hergestellt“, war der Bürgermeister am Freitag sichtlich erleichtert.

Sein Dank galt dem Ministerium für die unbürokratische Arbeit, aber auch den heimischen Landtagsabgeordneten Jürgen Frömmrich (Grüne), Dr. Daniela Neuschäfer (SPD) und Claudia Ravensburg (CDU), die sich in Wiesbaden erfolgreich für die bestehenden Planungen eingesetzt hatten. (mjx)

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