Förderer des Gemeinwohls

Klaus Hartmann aus Schreufa für ehrenamtlichen Einsatz mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Großer Kreis von Gratulanten: Im Landgut Walkemühle überreichte Landrat Dr. Reinhard Kubat (rechts) das Bundesverdienstkreuz für vielfältiges bürgerschaftliches Engagement an den ehemaligen vhs-Direktor Klaus Hartmann, in der Bildmitte mit Ehefrau Elisabeth-Charlotte. Glückwünsche sprachen aus (von links): Helmut Klein, Birgit Gabriel, Willi Naumann, Martina Wiechens, Ursula Necknig, Kornelia Hornig und Marlies Stremme.
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Großer Kreis von Gratulanten: Im Landgut Walkemühle überreichte Landrat Dr. Reinhard Kubat (rechts) das Bundesverdienstkreuz für vielfältiges bürgerschaftliches Engagement an den ehemaligen vhs-Direktor Klaus Hartmann, in der Bildmitte mit Ehefrau Elisabeth-Charlotte. Glückwünsche sprachen aus (von links): Helmut Klein, Birgit Gabriel, Willi Naumann, Martina Wiechens, Ursula Necknig, Kornelia Hornig und Marlies Stremme.

Klaus Hartmann, unter anderem engagiert für den TSV Frankenberg und die Lebenshilfe, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Frankenberg – Erwachsenenbildung war seine Lebensaufgabe. 35 Jahre lang diente Klaus Hartmann (Schreufa) damit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, zuletzt als Direktor der Kreisvolkshochschule bis 2012. Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt er jedoch nicht dafür, sondern für seine „vielen, vielen Verdienste beim ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle seiner Mitmenschen“, wie Landrat Dr. Reinhard Kubat am Wochenende bei der Ordensverleihung im Landgut Walkemühle betonte.

Sein Fachwissen im kaufmännischen Bereich und in der Bildungsarbeit stellte der Diplom-Kaufmann im Bereich Fachkräftenachwuchs, Musikschulkreisverband oder Vereinsrecht immer wieder da, wo Vereine Unterstützung brauchten, zur Verfügung. Der Landrat hob hier besonders den Verein Lebenshilfe Frankenberg hervor, dem Klaus Hartmann seit 1984 und noch heute im Vorstand angehört. „Ziel seiner Arbeit dort war es stets, diejenigen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die besondere Hilfe brauchen“, sagte Kubat. Seiner maßgeblichen Initiative seien Projekte wie der Neubau eines Frühförderzentrums in Frankenberg, die Neuausrichtung des jährlich stattfindenden Weihnachtsmarktes, die Gründung eines Betreuungsvereins 2008 oder die Einrichtung einer Beratungs- und Geschäftsstelle 2013 zu verdanken. Eng gekoppelt daran wirkte Hartmann auch im Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg intensiv mit.

Als weiteres Beispiel nannte der Landrat den TSV Hessen 1848 Frankenberg: Als dieser Traditionsverein 1995 Nachfolgeprobleme hatte, übernahm Hartmann couragiert den Vorsitz und führt ihn seitdem als Vorsitzender. „Wer die Entwicklung des TSV Hessen Frankenberg ein wenig verfolgt, dem wird deutlich, dass Klaus Hartmann einer jener besonders leistungsstarken Motoren ist, die unsere Gesellschaft durch das Ehrenamt am Laufen halten“, machte Dr. Kubat deutlich, bevor er ihm feierlich das Bundesverdienstkreuz überreichte.

Eigentlich hätte die Ehrung schon im vergangenen Jahr erfolgen sollen. Klaus Hartmann war deshalb bei der Begrüßung besonders glücklich, dass „eine solch fröhliche Zusammenkunft“ im Kreis von Familie, Freunden und Ehrenamtsträgern pandemiebedingt nun wieder möglich war. Er dankte allen Wegbegleitern, insbesondere seiner Ehefrau Elisabeth-Charlotte Hartmann, die selbst in vielen Vereinen aktiv ist, für ihre ihn mitprägende Unterstützung.

„Sport, Bildung, Europa, Musik – hier leistest du im Ehrenamt einen wertvollen Beitrag zu unserer Stadtgesellschaft“, erklärte Erster Stadtrat Willi Naumann, der die Grüße des Magistrats und des Bürgermeisters überbrachte.

Für den Musikschulkreisverband Waldeck-Frankenberg dankte dessen stellvertretende Vorsitzende Birgit Gabriel dem Geehrten, der als Schatzmeister „unsere Finanzierung auf sichere Füße“ gestellt habe.

Als einen „Förderer des Gemeinwesens und Gemeinwohls“ würdigte Helmut Klein im Namen von Lebenshilfewerk und -verein mit großem Dank Klaus Hartmann. Glückwünsche und Dankesworte an den Geehrten gab es auch von Ursula Necknig und Kornelia Hornig (TSV Frankenberg), Martina Wiechens (Kinderschutzbund) und Marlies Stremme (Freundeskreis). Von Karl-Hermann Völker

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