Aktion des Lions-Clubs

Klinik für Kuscheltiere in Frankenberg

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Teddyklinik in der Ederberglandhalle: Das Angebot des Lions-Clubs Frankenberg nahmen in den vergangenen Jahren viele Kinder an.

Frankenberg. Hasen mit gebrochenen Pfoten oder Bären mit Bauschmerzen: Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren können am Mittwoch, 30. Mai, wieder ihre Kuscheltiere in der Teddyklinik behandeln lassen.

Bereits zum neunten Mal lädt der Lions-Club Frankenberg zu der Veranstaltung mit den Teddydocs der Marburger Philipps-Universität in die Ederberglandhalle ein.

Für viele Kindergärten aus dem Frankenberger Land ist der Besuch der Teddyklinik längst eine Pflichtveranstaltung: Mehr als 500 Mädchen und Jungen haben die Teddyklinik im vergangenen Jahr besucht – ein neuer Rekord. Und riesig ist auch diesmal die Nachfrage. Schon jetzt sind die Sprechstundentermine am Vormittag alle vergeben.

Nach einer Pause von 13 bis 14.30 Uhr bekommen jedoch alle Patienten – auch ohne vorherige Anmeldung – eine „Chefarztbehandlung“. Bis 17 Uhr können Kinder in Begleitung ihrer Eltern ihre Kuscheltiere untersuchen lassen.

Schirmherren der Frankenberger Teddyklinik sind Lions-Präsident Markus Wagener, Bürgermeister Rüdiger Heß und der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Karl-Friedrich Frese. Der Lions-Club finanziert die Veranstaltung aus dem Erlös des Frankenberger Adventskalenders, der im vergangenen Jahr zum fünften Mal aufgelegt wurde.

Studenten aus Marburg

Das besondere Bildungsangebot der Teddyklinik leisten Studierende der Fachbereiche Medizin und Pharmazie der Marburger Philipps-Universität. Seit 2008 beteiligen sich auch Zahnmediziner an dem Projekt. Das Team besteht aus rund 40 Studierenden höheren Semesters. Alle Kuscheltierärzte haben Schulungen besucht, bei denen sie unter anderem von Psychologen auf die Arbeit in der Teddyklinik vorbereitet wurden.

Ziel ist es, Kindern auf spielerische Art die Angst vor einem Arztbesuch zu nehmen. Dabei erleben die Kinder in der Rolle der Eltern ihrer Kuscheltiere, wie diese untersucht und behandelt werden.

Zuerst müssen die Kinder mit ihren Kuscheltieren an die Anmeldung kommen. Dort werden die Daten des Patienten und des Begleiters aufgenommen. Anschließend geht es in den Wartebereich, bis sie vom Teddydoc aufgerufen werden. Im Behandlungssaal wird die Krankheitsgeschichte erfragt. Dann wird das Tier gewogen, Fieber und Blutdruck werden gemessen. Die Ärzte schauen in Augen, Ohren und Mund und untersuchen die Kuscheltiere. Letzte Station in der Klinik ist der Besuch der Apotheke, wo Rezepte eingelöst werden. 

Weitere Informationen zur Frankenberger Teddyklinik gibt es im Internet auf www.teddyklinik-marburg.de

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