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Willersdorfer Ehepaar Eckel freut sich über Spendenbereitschaft

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Von: Susanna Battefeld

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Weihnachten im Schuhkarton: (von links) Petra Eckel, Marion Scholl-Ritter, Regina Tripp, Herbert Eckel und Marga Schwarzenbacher aus Willersdorf mit einigen der fertigen Päckchen. Eckels betreiben seit diesem Jahr die Annahmestelle in Willersdorf.
Weihnachten im Schuhkarton: (von links) Petra Eckel, Marion Scholl-Ritter, Regina Tripp, Herbert Eckel und Marga Schwarzenbacher aus Willersdorf mit einigen der fertigen Päckchen. Eckels betreiben seit diesem Jahr die Annahmestelle in Willersdorf. © Susanna Battefeld

Die Hilfsbereitschaft für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton ist offenbar trotz Krisenzeiten ungebrochen. Neben zahlreichen Paketen sind auch 900 Euro Barspenden bei Ehepaar Eckel eingegangen.

Willersdorf – Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton läuft auch an der neuen Annahmestelle erfolgreich: „Bis jetzt haben wir schon zirka 355 Pakete bekommen“, sagt Herbert Eckel aus Willersdorf, der – wie berichtet – mit seiner Frau Petra, die Organisation des Hilfsprojekts „Samaritan’s Purse“ vom Frankenauer Ehepaar Marianne und Dieter Pilger übernommen hat. „Ich denke, wir machen die 400 noch voll“, sagt Eckel.

„Alle Kartons werden nach Osteuropa gebracht, vor allem für Bedürftige in Moldawien und Rumänien“, berichtet Eckel.Die erste Fuhre mit 150 Paketen hat Herbert Eckel bereits zur zentralen Sammelstelle nach Medebach gebracht. „Dort werden sie noch mal kontrolliert, ob die Zollbestimmungen eingehalten wurden und der jeweilige Inhalt zulässig ist“, erläutert Eckel.

Da die Päckchen dazu geöffnet werden müssen, sollten die Kartons möglichst unverschlossen abgegeben werden. „Am besten nimmt man die von der Organisation angebotenen Standardkartons, die mit einem aufklappbaren Deckel ausgestattet sind“, rät der Willersdorfer.

„Schön wäre es, wenn wir Geschäfte als Partner gewinnen könnten, die in ihren Läden – ähnlich wie bei Hochzeitstischen – Geschenkvorschläge nach Altersklassen geordnet für die Päckchen aufbauen könnten, die die Kunden dann auswählen können.“ Ansonsten verfolgen Eckels denselben Ansatz wie ihre Vorgänger: „Das einzelne Kind soll sich wertgeschätzt fühlen“, betont Eckel. (Susanna Battefeld)

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