1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck
  4. Frankenberg (Eder)

Königin Franzi regiert beim Jugendzeltlager des Schützenbezirks Frankenberg

Erstellt:

Von: Dirk Schäfer

Kommentare

Die Teilnehmer des Jugendzeltlagers des Schützenbezirks Frankenberg, das dieses Mal in Rengershausen stattfindet.
Die Teilnehmer des Jugendzeltlagers des Schützenbezirks Frankenberg, das dieses Mal in Rengershausen stattfindet. © Dirk Schäfer

Mit großer Wiedersehensfreude hatte das Jugendzeltlager des Schützenbezirks Frankenberg begonnen. 65 Jungen und Mädchen sind derzeit im Frankenberger Stadtteil Rengershausen zu Gast.

Frankenberg - Am Sonntag war der Schützennachwuchs in der Zeltstadt an der Rengershäuser Schützenhalle eingetroffen, die das Zeltlagerteam mit den Helfern des Schützenvereins Rengershausen dort tags zuvor errichtet hatte – eine eingespielte Sache, auch wenn die Schützen wie viele andere wegen der Pandemie seit 2019 pausieren mussten mit ihrer beliebten Lagerwoche. Auch gekocht wird während der Woche wie gewohnt selbst: Martin Althaus, Christian Schubert und Christian Rink aus dem Betreuerteam bereiten die Menüs mit Helferinnen des Gastgebers zu.

Rink wurde für 15-malige Teilnahme ebenso geehrt wie Holger Eckel, der zum achten Mal als Betreuer ehrenamtlich im Einsatz ist.

Grußworte

Zur Eröffnung hatten eine Reihe Gäste sich ein Bild vom wiederbelebten Lagerleben gemacht und wie auch die Teilnehmer und Betreuer ihre Freude darüber ausgedrückt, dass der Schützenbezirk die wichtige Breitensport- und Nachwuchsarbeit wieder aufnehmen konnte. Grußworte sprachen Bezirksschützenmeisterin Monika Vöhl, Landrat Jürgen van der Horst, Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer, Kreistagsvorsitzender Rainer Hesse und Ortsvorsteher Björn Jäger. Nicht zuletzt freute sich im Namen des SV Rengershausen auch Vorsitzender Frank Hunold, zum fünften Mal in die Gastgeberrolle des Zeltlagers schlüpfen zu können. Die Einheimischen trugen auch mit einem Pizzaessen am Backhaus zum Programm bei. Noch nicht so routiniert waren nach der langen Zwangspause eine Reihe junger Teilnehmer, die in den vergangenen Jahren das Zeltlager logischerweise nicht kennenlernen konnten und nun erstmals dabei waren. Freilich sind genug „alte Hasen“ dabei, die helfen, das Lagerleben zu meistern. Dazu gehören zum Beispiel die Wettbewerbe an den Vormittagen – von Tischfußball und Dorfrallye bis zu Armbrust und anderen schießsportlichen Disziplinen, die auch die Jüngsten dank Lichtgewehr und Lichtpistole kennenlernen können. Außerdem bevölkerte die Schützenschar das Rengershäuser Freibad und schnupperte unter Anleitung des Bogensportclubs Burgwald ins Bogenschießen hinein. In den ersten Tagen wurde auch wieder der erste Titel vergeben: Franziska Halama vom SV Herbelhausen/Ellnrode wurde beim Wettstreit aller Teilnehmer neue Zeltlagerkönigin, in dem sie den hölzernen Adler mit einem gezielten Schuss von der Stange holte.

Zwei schmucke Adler

Gleich zwei schmucke Adler werden am morgigen Samstag in Rengershausen aufgebaut. Denn auch neue Regenten der Jugend sollen nach Coronapause wieder gekürt werden. Ab 15 Uhr sind die Vereine bzw. alle Anwärter zwischen 12 und 20 Jahren zum Schießen um die Würde des Bezirksjugendkönigs und des -schülerkönigs eingeladen. Für das Schießen an der Schützenhalle gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen, Passanten sowie Besucher sind aufgefordert, Anweisungen und Hinweisen Folge zu leisten, da sonst Lebensgefahr besteht.

Die neue Jugendkönigsfamilie wird dann am Abend inthronisiert. Eltern sowie die heimischen Vereine sind zum Zeltlager-Abschlussabend eingeladen.

Franziska Halama vom SV Herbelhausen/Ellnrode wurde neue Zeltlagerkönigin.
Franziska Halama vom SV Herbelhausen/Ellnrode wurde neue Zeltlagerkönigin. © Dirk Schäfer

Auch interessant

Kommentare