Zukunftskonzept wird erarbeitet

Millionen Euro werden in Krankenhaus Frankenberg investiert - Fusion mit Korbach noch immer Thema

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Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg soll wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen. Ein neuer Lenkungsausschuss erarbeitet derzeit ein Zukunftskonzept.

Immer wieder war das Kreiskrankenhaus Frankenberg in den vergangenen Jahren in finanzieller Schieflage, jetzt wird ein Zukunftskonzept erarbeitet.

Allein im kommenden Jahr sollen fünf Millionen Euro investiert werden. Zudem ist eine Fusion mit dem Korbacher Stadtkrankenhaus „für uns nach wie vor ein Ziel“, wie Landrat und Krankenhaus-Aufsichtsratschef Dr. Reinhard Kubat sagt.

In Kooperation mit dem Korbacher Stadtkrankenhaus wird bereits die Klinik für Altersmedizin in Frankenberg betrieben. „Die Geriatrie ist rentierlich und der Bedarf steigt“, sagt Kubat. Deshalb möchte er die Abteilung ausbauen. Endgültig entschieden ist darüber aber noch nicht. 26 Betten gibt es derzeit. 

Würde die Erweiterung vom Land genehmigt, könnte der Ausbau bereits im Jahr 2020 beginnen. Eine Zusammenarbeit mit der Korbacher Klinik gibt es auch bei der Zentralsterilisation. Nun ist eine Fusion beider Häuser erneut in der Diskussion.

Krankenhaus Frankenberg: Küchenschließung sei nicht möglich

Von den fünf Millionen Euro, die im Wirtschaftsplan des Frankenberger Krankenhauses für Investitionen 2020 vorgesehen sind und die über ein Darlehen finanziert werden, soll auch die Küche saniert werden. Eine Schließung sei nicht möglich, sagt Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese.

Selbst wenn das Mittagessen von außerhalb angeliefert würde, müsse man beispielsweise Kühlungen vorhalten für Frühstück und Abendessen. In die Küche wurde seit dem Bau des Krankenhauses nicht investiert. Geld soll kommendes Jahr auch in den Brandschutz fließen.

Zuletzt war von einem Investitionsbedarf von bis zu 40 Millionen Euro am Kreiskrankenhaus in den kommenden zehn Jahren ausgegangen worden. Doch die Zahlen, sagt Frese, seien nicht mehr aktuell. So sei das neue Wohnheim für Pflegeschüler bereits gebaut und Geriatrie und Geburtshilfe seien saniert worden. Derzeit liege der Investitionsbedarf bei rund 25 Millionen Euro.

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