Instrument wird für 40.000 Euro renoviert

Kreienbrink-Orgel in katholischer Pfarrkirche Frankenberg wird generalüberholt

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So sieht sie aus, die neue 16-Fuß-Fagottpfeife: Die beiden Orgelbaumeister Christoph Böttner (links) und Kilian Gottwald (rechts) erläuterten dem Organisten Andreas Busching die klangliche Erweiterung der tiefen Pedalstimmen.

Frankenberg. Die kurz nach 1960 gebaute Kreienbrink-Orgel in der katholischen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Frankenberg „ist deutlich in die Jahre gekommen und muss dringend renoviert werden“, heißt es in einem Informationsblatt für die Pfarrgemeinde.

Die beiden Orgelbaufirmen Böttner (Frankenberg) und Gottwald (Amöneburg) haben den Auftrag erhalten, für rund 40.000 Euro für eine Generalüberholung und klangliche Erweiterung der „Königin der Instrumente“ in Angriff zu nehmen.

Und nun liegen auf der Empore Pfeifen in langen Reihen ausgebreitet, die Pedalklaviatur lehnt senkrecht an der Brüstung, Öffnungen im Gehäuse geben Blicke frei ins beleuchtete Innere eines Instruments, das geprägt ist von der „orgelbewegten Zeit“, als der Osnabrücker Orgelbauer Matthias Kreienbrink in der gerade neu erbauten Frankenberger Pfarrkirche einem barocken, durchsichtigen Klangideal möglichst nahekommen wollte. Mehr als 500 Orgeln hat er in seinem 39-jährigen Berufsleben geschaffen.

Deshalb fanden auch intensive Phasen der Beratung vor der großen Instandsetzung des Instrumentes statt, das nach etwa 30 Jahren dringend eine Grundreinigung und neue Intonation nötig hatte. Ruß und Staub haben sich in den Kernspalten der Pfeifen sowie überall im und am Gehäuse der Orgel abgesetzt, Pedal und Manual waren beschädigt.

Welche Auflage Professor Hans-Jürgen Kaiser, Orgelbeauftragter des Bistums Fulda, machte und welcher sich seit langem geäußerter Wunsch der Pfarr-Gemeinde dennoch erfüllte, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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