Weihnachtsgeschichte wird als Video gedreht

Wegen Corona: Krippenspiel in Hommershausen bereits im Herbst

Rund um das Kind in der Krippe: Die kleinen „Schauspieler“ aus Hommershausen mit den Organisatorinnen Melanie Finger (links) und Stephanie Koch.
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Rund um das Kind in der Krippe: Die kleinen „Schauspieler“ aus Hommershausen mit den Organisatorinnen Melanie Finger (links) und Stephanie Koch.

Ein Krippenspiel im November? Die Corona-Pandemie scheint selbst die ganz festen Termine des Jahres ins Wanken gebracht zu haben. Auch im Frankenberger Stadtteil Hommershausen.

Hommershausen – Doch das Spiel der Kinder aus Hommershausen hat einen anderen Hintergrund. Melanie Finger, Neubürgerin im Frankenberger Stadtteil, plante schon im vergangenen Jahr ein Krippenspiel mit den Kindern des Dorfes, aber der Lockdown machte alle kreativen Einfälle zunichte. In diesem Jahr soll nun alles anders laufen.

Melanie Finger und ihre Schwester Stephanie Koch kamen auf die Idee, das Krippenspiel zu filmen und, sofern die Corona-Pandemie dem Vorhaben nicht wieder in die Quere kommt, als Premiere im Weihnachtsgottesdienst über einen Beamer zu zeigen. Seit August laufen die Planungen, im September begannen die Dreharbeiten. „Zu der Zeit kam wirklich noch keine Weihnachtsstimmung auf. Aber alle haben verstanden, dass wir so früh anfangen mussten“, sagt Melanie Finger.

Die traditionelle Weihnachtsgeschichte wurde in sieben Szenen aufgeteilt, die unter Einbindung wichtiger Gebäude an verschiedenen Stellen in Hommershausen spielen. So gibt es natürlich Maria und Josef, die mit einem – selbstverständlich echten – Esel unterwegs sind und als Unterkunft für die bevorstehende Geburt des Jesuskindes nur einen Stall finden.

Ferner spielen Engel eine Rolle, außerdem die Hirten auf dem Feld und die Heiligen Drei Könige. Zwei Mädchen beobachten und kommentieren das Geschehen. „Alle haben mit großer Begeisterung mitgemacht“, erzählt Melanie Finger. „Die haben richtig für die Sache gebrannt.“

Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, doch jetzt kommt noch der Feinschliff, nämlich das Schneiden und dann das Brennen auf DVD. Denn bei einem einzigen Exemplar soll es nicht bleiben. Die beiden Schwestern planen, für jeden Interessenten eine DVD herzustellen, die später im privaten Kreis angeschaut werden kann.

„Es hat uns viel Spaß gemacht“, sagt Melanie Finger. „Aber nächstes Jahr wollen wir möglichst wieder live in der Kirche auftreten, das gefällt uns nämlich besser.“

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