Experten bemängeln schlecht gesicherte Ladung

Ladewagen mit Rundballen bei Frankenberg umgekippt

Strohballen auf der Straße: Am 28. Juli kippte dieser Ladewagen in der Hainstraße in Frankenberg um. 
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Strohballen auf der Straße: Am 28. Juli kippte dieser Ladewagen in der Hainstraße in Frankenberg um. 

Frankenberg. Bei Frankenberg ist ein Ladewagen mit Rundballen umgekippt. Das ist kein Einzelfall. 

In den vergangenen Wochen wurden im Landkreis Waldeck-Frankenberg mehrfach Rundballen unfreiwillig abgeladen, weil die Ladung nicht ausreichend gesichert war. Dabei blieb es bei Sachschäden.

So rollten am 19. Juli auf der Landesstraße zwischen Rhenegge und Adorf Rundballen von einem Ladewagen. Einige dieser tonnenschweren Ballen überquerten dabei auch die komplette Fahrbahn. Zum Glück kam zu diesem Zeitpunkt kein anderes Fahrzeug entgegen.

In Frankenberg kam es am Sonntag, 28. Juli zu einem Unfall, der ebenfalls glimpflich ablief: Außer einem beschädigten Ladewagen kam niemand zu Schaden. Der Deutz-Fahrer war in der Hainstraße außerhalb der Stadt mit seinem Gespann unterwegs, wobei der zweite angehängte Ladewagen vermutlich auf die Bankette geriet und umkippte. Die Strohballen fielen in den Böschungsbereich und richteten keinen Schaden an.

Ein Experte für Ladungssicherheit von der Berufsgenossenschaft bemängelt, dass viele landwirtschaftlich genutzte Ladewagen noch in Zeiten von kleinen Stroh- und Heubunden angeschafft wurden. Diese Ladewagen müssten nachgebessert werden, weil sich die Last um ein vielfaches erhöht habe. Darüber hinaus müssen die Quader- oder Rundballen mit starken Spanngurten ausreichend gegen Wegrollen und Verschieben gesichert werden. Das zulässige Gesamtgewicht dürfe nicht überschritten werden.

(112-magazin.de)

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