Mehrere Bewerber für Ausrichtung

Landesgartenschau 2027: Konkurrenz für Frankenberg

+
Bei der Landesgartenschau in Frankenberg könnte auch das Teichgelände eine Rolle spielen.

Frankenberg – Für die Ausrichtung der hessischen Landesgartenschau 2027 gibt es neben Frankenberg weitere Bewerber.

Laut der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH haben 13 Städte und Gemeinden offiziell beim Umweltministerium ihr Interesse bekundet. Darunter sei neben sieben Einzelbewerbern die gemeinsame Bewerbung von sechs Kommunen aus Oberhessen.

Nach dem Bewerbungsschluss am 31. Januar stehe eine Machbarkeitsstudie an. Die Landesregierung entscheide abschließend über den Zuschlag. Das Land fördert die Landesgartenschau 2027 anteilig mit bis zu 3,5 Millionen Euro. „Besonders für Mittelzentren zeigt sich die Gartenschau als Turbo für die Regionalentwicklung und stärkt auch den umliegenden ländlichen Raum“, teilt die Fördergesellschaft mit.

Die Landesgartenschau in Hessen findet nur alle vier Jahre statt. Nächste Landesgartenschaustadt im Jahr 2023 ist das osthessische Fulda. Die letzte Landesgartenschau in Nordhessen gab es 2006 in Bad Wildungen. Das Frankenberger Stadtparlament hatte einer Bewerbung für die Landesgartenschau schon im Juni 2017 zugestimmt. Der Magistrat war damals einstimmig damit beauftragt worden, eine Bewerbung in die Wege zu leiten. 

„Die Landesgartenschau soll die Stadt noch attraktiver machen – im Bereich der Wohn- und Lebensqualität, aber auch im Sinne eines langfristigen Stadtmarketings“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß der HNA. Eine Großveranstaltung sei eine gute Chance, viele Menschen in die Stadt zu holen. Zudem werde eine Landesgartenschau auch zur weiteren Verbesserung der Lebenqualität, des sozialen Zusammenhalts und der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Stadt beitragen. 

Weiter betonte Heß, dass die Ausrichtung einer Landesgartenschau einer Konjunkturspritze gleichkomme. Das sei am Beispiel Bad Schwalbach zu erkennen. Dorthin seien seitens der öffentlichen Hand etwa 15 Millionen Euro geflossen, weitere 20 Millionen Euro von privaten Investoren. 

In die Planungen für die Landesgartenschau Frankenberg sollen vor allem das Teichgelände, der Burgberg und die Große Wehrweide mit einbezogen werden. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.