Frankenberger Burgwaldschule

Vorlesewettbewerb: Lara überzeugte die Jury

Lara Stein (6c)
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Lara Stein (6c)

Eifrig und mit richtig viel Begeisterung hatten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen der Burgwaldschule Frankenberg im Unterricht zusammen mit den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern mehrere Wochen lang den 63. Vorlesewettbewerb vorbereitet.

Frankenberg - Jeweils zwei Vertreter der Klassen 6a, 6b, 6c und 6d durften jetzt als Klassenbeste zum Schulentscheid. Nach der mehrstündigen „Schulmeisterschaft“ stand schließlich auch der Jahrgangssieger 2021/2022 fest: Der Titel geht an Lara Stein aus der 6c.

Zwar wurden auch bei dieser Endrunde die räumlichen Abstände zwischen den Teilnehmern der vier Klassen und insbesondere zur Jury genau eingehalten, vorlesen durften sie jedoch wahlweise mit oder auch ohne Mund-Nase-Schutz.

Ansonsten waren sämtliche Hygienebedingungen so, wie sie bereits vor einem Jahr zu Corona-Zeiten festgelegt worden waren. In jeweils zwei Runden mussten die acht Kinder der Endrunde „antreten“. Dazu waren sie zu Beginn der beiden „Teildisziplinen“ von Hans-Friedrich Kubat als Leiter des Vorlesewettbewerbs begrüßt und mit den Regeln vertraut gemacht worden. Neben ihm stellten die Deutschlehrerinnen Ines Pötzsch und erstmals die Lehramtsstudentin Anita Behr die Bewertungs-Jury. Zusätzlich waren die kompetenten Schülerinnen Amy Julius (9c), Emilie Green (10b) sowie Julia Stuhlmann (10c) berufen worden.

Das Augenmerk lag auf verschiedenen Kriterien

Das sechsköpfige Bewertungsteam hatte die Aufgabe, das Lesen aus dem ausgewählten, vorbereiteten und von zu Hause mitgebrachten Auswahltext der Kinder und später aus dem zur Verfügung gestellten Fremdtext mit Punkten zu bewerten. Galt es für sie zunächst, auf die Technik des Lesens, die „Interpretation“ des Romanabschnitts und die bewusste Auswahl der Textstelle des eigenen Wahltextes zu achten, musste das Augenmerk beim Fremdtext lediglich auf Technik und spontane „Stimmungs-Deutung“ gelegt werden.

„Eragon – das Vermächtnis der Drachenreiter“ des Autors Christopher Paolini hatte sich die spätere Erstplatzierte Lara Stein für die erste Runde ausgesucht.

Auf dem „Silberrang“ folgte Seraphine Vesper (6a). Sie überzeugte mit einer „intensiv vorgetragenen Passage“ aus „Sherlock Holmes“, als Dritte entführte Johanna Paffe sowohl Mitschüler als auch die sechsköpfige „Beurteiler-Gruppe“ in die Welt und Wildnis der berühmten „Warrior Cats“.

Die jeweils zwei besten Schüler jeder sechsten Klasse der Frankenberger Burgwaldschule traten im Finale gegeneinander an.

Auf den folgenden Plätzen reihten sich die Klassenvertreter Lena Conrad (6a), Konrad Henche und Linus Stuhlmann (6b), Berat Korkmaz (6c) sowie Jörg Hahn (6d) ein (alphabetisch aufgelistet nach Klassenbezeichnung).

Etwas schwieriger wurde es im zweiten Teil, als aus „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ vorzulesen war. Dieser Jugendroman war gänzlich unbekannt.

Jasmin Hofmann, Deutsch-Fachbereichsleiterin der Realschule, freute sich später über die gelungene Durchführung der 63. Ausgabe des Vorlesewettbewerbs. „Klassenbeste-Urkunden“ für alle, „Schulsieger-Urkunden“ für die drei „auf dem Treppchen“ und Gutscheine überreichte Lehrerin Hofmann an die strahlenden Mädchen und Jungen.  nh/off

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