Mitarbeiter der Stadt fanden den Mann

Leiche in Frankenberg gefunden: Umstände sind noch unklar

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Fundort: Der Tote wurde im Teichgelände gefunden. 

Frankenberg. Am Rande des Frankenberger Teichgeländes ist am Freitag eine Leiche gefunden worden. Laut Polizei handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus Allendorf/Eder.

Zur Todesursache liegen der Polizei derzeit noch keine Erkenntnisse vor, teilte Polizeisprecher Volker König am Freitagnachmittag mit.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hätten sich keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden, einen Unfall oder aber einen Suizid ergeben. Nähere Erkenntnisse zur Todesursache werden durch die Obduktion erwartet, die im Laufe der kommenden Woche stattfinden soll.

Es ist eigentlich an ganz normaler Freitagnachmittag im Frankenberger 

Aktualisiert um 18.15 Uhr

Teichgelände. Die Sonne scheint, Vögel zwitschern in den Bäumen, eine Frau geht mit ihrem Hund spazieren, ein älteres Paar sitzt auf einer Bank am Teich. Nichts lässt darauf schließen, dass nur wenige Meter entfernt am Morgen ein toter Mann auf einer Wiese gefunden wurde.

Der Fundort befindet sich an der Bottendorfer Straße, neben der Zufahrt zum Teichgelände gegenüber eines Discounters. Zwei Mitarbeiter der Stadt Frankenberg hatten den Toten entdeckt, wie die Polizei berichtete. Bürgermeister Rüdiger Heß bestätigte dies auf HNA-Nachfrage: Seine beiden Mitarbeiter seien am Freitagmorgen im Teichgelände gewesen, um sich eine Brücke anzusehen, die saniert wird. Dabei hätten sie auch die Wege im Teichgelände abgefahren und dann den Toten entdeckt. Wie Heß von den beiden Mitarbeitern erfahren habe, sei zuvor auch eine Spaziergängerin mit ihrem Hund auf die Leiche aufmerksam geworden; die Frau habe dann Hilfe aus dem Schwimmbad nebenan geholt. Laut Polizeibericht konnte eine Notärztin nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Während die Polizei am Freitag noch keine sicheren Erkenntnisse zur Todesursache hatte, gab es in der Stadt schon die ersten Gerüchte. Beim Bäcker auf der anderen Seite der Bottendorfer Straße hätten Kunden schon von Mord gesprochen, Reifenspuren seien festgestellt worden, erzählte eine Verkäuferin. Bürgermeister Rüdiger Heß blieb sachlicher: „An solchen Gerüchten sollte man sich nicht beteiligen. Wir müssen die Ermittlungen der Polizei abwarten“, sagte er der HNA.

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