Mehr als 600 Zuschauer

40.000 Lichter: Das Frankenberger Weihnachtshaus leuchtet

Weihachtshaus: 40 000 Lichter lassen das Frankenberger Weihnachtshaus in der Gemündener Straße 25 in den nächsten Wochen in hellem Glanz erstrahlen. Foto: mjx

Frankenberg. Es ist zu Weihnachten das bekannteste Haus im Frankenberger Land: Die Familien Schmidt und Engelhardt haben am Sonntag wieder die 40.000 Lichter eingeschaltet.

Die leuchten an ihrem Haus in der Gemündener Straße 25 in Frankenberg. „Zehn, neun, acht, sieben, sechs ....“: Es war wie beim Start einer Mondrakete - und mehr als 600 Menschen zählten den Countdown mit. Stefan Schmidt hatte die Fäden in der Hand, auf die Sekunde genau um 18 Uhr am ersten Advent drückte er auf seinem Handy auf den „roten Knopf“. Im selben Moment funkelten 40 000 kleine Lichter, das Weihnachtshaus in der Gemündener Straße 25 in Frankenberg war hell erleuchtet.

Und so wurde der Auftakt der Adventszeit in der Gemündener Straße zu einer stimmungsvollen Attraktion. „Ist das ein Menschenauflauf, hier ist mehr Betrieb als auf manchem Weihnachtsmarkt“, meinte Nachbar Kurt Hönisch. Rund um das Weihnachtshaus gab es am Sonntagabend keinen freien Parkplatz mehr.

Nikolaus, Rentiere und viele Sterne: Sechs Wochen lang hatte der gelernte Elektriker Stefan Schmidt das Weihnachtshaus mit seinen vielen Figuren aufgebaut. „Drei Wochen meines Jahresurlaubs gehen dafür drauf“, erzählte Schmidt: „Aber ich mache das mit großer Begeisterung.“ Sein besonderer Dank gilt seiner Familie, seinen Nachbarn und Freunden: „Ohne ihre Hilfe ist das nicht zu schaffen.“

Das Weihnachtshaus ist allerdings nicht nur ein zeitraubendes Vergnügen, es kostet auch viel Geld: 400 Euro gehen für den Strom drauf, 1000 Euro gaben die beiden Familien allein in diesem Jahr für Neuanschaffungen aus: Diesmal wurde der Garten noch mit einem Rentier-Ensemble geschmückt. Einen funkelnden Rentierschlitten neben einem riesigen Stern gibt es auch auf dem Dach.

Am Würstchenstand und an der Glühweintheke standen die Menschen beim Auftakt Schlange. Mehr als 400 Bratwürstchen wurden verkauft. „Der komplette Erlös wird wie im Vorjahr wieder der Frankenberger Tafel gespendet“, sagte Stefan Schmidt. (mjx)

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