Zur Mario-Adorf-Show kam auch Iris Berben nach Frankenberg

Star beim Literarischen Frühling: Iris Berben als Zuschauerin in der ersten Reihe in der Kulturhalle in Frankenberg. Foto: K. Jaeger

Frankenberg. Zwei der bekanntesten Schauspieler Deutschlands - Mario Adorf und Iris Berben - trafen sich in Frankenberg.

„Der große Mario Adorf in der Frankenberger Kulturhalle, das kommt nur einmal im Jahrhundert vor“. Mit diesen Worten eröffnet die Organisatorin des Festivals Literarischer Frühling, Christiane Kohl, am Samstag den Showabend, bei dem der Schauspieler aus seinem fast 85-jährigen Leben berichtet.

Und als Gast dabei, „die große Iris Berben“, auch das ein Jahrhundert-Ereignis für Frankenberg, fügt Christiane Kohl hinzu.

Schwarzer Rock mit kleinen braunen Mustern, schwarzer, halblanger Mantel, hohe schwarze Pumps, so betritt die 64-jährige Schauspielern die Kulturhalle in Begleitung ihres Partners Heiko Kiesow (53).

Sie sitzen in der ersten Reihe neben Mario Adorfs Ehefrau Monique. Im Anschluss hält sich Iris Berben noch eine Weile im Foyer der Kulturhalle auf. Verstohlen schauen die Gäste den Star an. „Sie wirkt viel kleiner als im Fernsehen und viel dünner“, sagen sie.

Dann traut sich einer der Gäste und bittet um ein Autogramm. Sie gewährt es lächelnd und entschwindet. Später trifft sie sich mit Mario Adorf zum Essen im Hotel Die Sonne. Die beiden sind seit langem befreundet.

Zuvor hat der 84-jährige Adorf mit seiner Show die 560 Zuschauer in der Frankenberger Kulturhalle in seinen Bann gezogen.

Mario Adorf auf der Bühne. Foto: K. Jaeger

Fast zwei Stunden präsentiert er Lebenserinnerungen vor allem aus seiner Jugend- und frühen Theaterzeit - auf enorm komische, aber auch berührende und nie oberflächliche Weise. „Es macht mir Spaß, ein Publikum zu unterhalten“, erklärt er.

Und das gelingt ihm. Da ist keine Sekunde langweilig. Da stimmt jeder Satz - Adorf hat das Manuskript selbst geschrieben, das Buch erscheint im Herbst - da stimmt jede Geste. Der 84-Jährige „dreht voll auf“, ganz wie in der Ankündigung versprochen.

Er singt Ausschnitte aus Opernpartien, spricht Szenen aus Dramen und imitiert berühmte Kollegen, wie Hans Albers und Heinrich George - Szenen voller Kraft und Intensität. Immer wieder erhält er Zwischenapplaus.

Mehr aus seinem Programm, wie er etwa beim Vorsprechen in der Schauspielschule von der Bühne fiel und dennoch genommen wurde - lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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