Mehr als 500 Besucher bei 1. Frankenberger Weinmesse

Sie hatten eine „spritzige Idee“: Die Familie Schwebel vom Frankenberger Edeka-Markt hatte zur 1. Frankenberger Weinmesse eingeladen: (von links) Jannik Schwebel-Schmitt, Mattias Kebsch von der Rheinbergkellerei, Bürgermeister Rüdiger Heß und die Gastgeber Manfred Schwebel und seine Ehefrau Marlene Schwebel-Schmitt. Fotos:  zhm

Frankenberg. Im Wein liegt die Wahrheit: Ein Synonym für guten Geschmack, den Manfred Schwebel und seine Frau Marlene Schwebel-Schmitt vom Frankenberger Edeka-Markt Schwebel am Samstag in die Ederberglandhalle zauberten. Und die überaus gute Resonanz gab dem Veranstalter Recht.

Nach zwei Weinfesten am Landratsgarten und an der Eder hatte Manfred Schwebel zur 1. Frankenberger Weinmesse eingeladen. Eine ansprechende Idee, die von mehr als 500 Menschen aus Frankenberg und der Umgebung besucht wurde. Initiator Manfred Schwebel hatte an zwölf Ständen ein Angebot von mehr als 100 Rot- und Weißweinen, aus Rosé- und Sektangeboten zusammengestellt, die aus dem Sortiment seines Edeka-Marktes gereicht wurden. Und wer einen Wein verschenken wollte, auch dem wurde geholfen.

Welcher Wein wird zu welchem Gericht gereicht? Welche Rebsorte, welcher Jahrgang und mit welcher Temperatur wird er verköstigt? - Auf all diese Fragen gab es für die vielen wissbegierigen Weinkenner und solche, die es werden wollten, Empfehlungen.

Auch die neue „Edition Frankenberg“, ein trockener Jahrgangssekt aus der Wein- und Getränkeabteilung des Lebensmittelmarktes, wurde zur Verköstigung gereicht. Er kam bei den Gästen überaus gut an. Auf seinem Etikett abgebildet: das historische Frankenberger Rathaus, das Steinhaus und die Liebfrauenkirche. „Mit dieser Sekt-Edition wird die Identität der Stadt gestärkt“, so die Meinung von Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Vorstellung dieses im Bukett reintönigen, leicht fruchtigen und im Säure-Verhältnis ausgewogenen Sektes, der zur Begrüßung kredenzt wurde. Frankenbergs Landfrauen reichten zudem Käse-Dips und Schinkenhäppchen.

„Ein überaus schmackhafter Tropfen, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt“, bemerkte Dr. Gernot Falker und nippte an seinem Glas. „Veranstaltungen dieser Art sollten generell eine Wiederholung finden“, sagte der Arzt im Ruhestand, dem das gesellige Treiben, die vielen zwanglosen Gespräche an den Stehtischen und der Austausch von Erfahrungen an den Ständen besonders positiv auffielen. (zhm)

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