700 Menschen vereinten sich beim Adventssingen der Frankenberger Chöre

Modern Das Allianz-Bläserquintett mit (von links) Bernd Fey, Beate Kötter, Dieter Schürg, Burkhard Sauer und Carola Waßmuth bot auch moderne Werke von Christian Sprenger. Fotos Völker

Frankenberg. „Advent heißt Warten. Könnte es sein, dass wir beim Warten etwas Entscheidendes übersehen?“

Das fragte Pfarrer i. R. Heiner Wittekindt am Sonntagabend, als er zum traditionellen Adventssingen der Frankenberger Chöre rund 700 Besucher und Mitwirkende in der bis auf den letzten Platz gefüllten Frankenberger Liebfrauenkirche begrüßte.

Zwölf Chor- und Instrumentalensembles aus Stadt und Region hatten ihr Mitwirken in den Dienst einer guten Sache gestellt: ein Benefizkonzert zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg e. V., die seit Jahren aus Frankenberg von Initiatorin Irene Haase mit einem großen Helferkreis unterstützt wird.

Fotos vom Adventssingen

Adventskonzert der Frankenberger Chöre

„Möge die Musik unser Herz öffnen“, wünschte Wittekindt, bevor das Warten auf das Gotteskind in der Krippe auf vielfältige Weise musikalisch ausgedeutet wurde: „Nun komm, der Heiden Heiland!“ ließ das Allianz-Bläserquintett von der Empore erschallen, und der Schulchor der Wigand-Gerstenberg-Schule mit Heidi Müller rief voller Musizierfreude auf: „Folgen wir den Hirten!“ Auch die Liedertafel Frankenberg/Schreufa, die unter Leitung von Willi Hof in kraftvoller Männerchor-Besetzung auftrat, forderte: „Zeige uns, o Herr, den Weg!“ im Satz von Peter Bretter mit Bass-Solo.

Es ging ausdeutend und kontemplativ zu bei „Still ist das Land“, gesungen vom Frauenchor Harmonie mit Karl-Heinz Wenzel, oder beim katholischen Kirchenchor St. Marien, der geleitet von Gertrud Will unter anderem das „Ave Maria zart“ im Satz von Rainer Pecher - der selbst mitsang - in der mittelalterlichen Kirche erklingen ließ.

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Von Karl-Hermann Völker

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