Über 700 Liter

Metak spendet Apfelsaft für Flüchtlinge

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Apfelsaft-Spende: (von links) Der Geschäftsführer der Burgwalder Firma Metak, Jonas Åkesson, übergab 40 Kartons (insgesamt 200 Liter) Apfelsaft an Thomas Drössler und Dr. Rolf Bluttner vom DRK Kreisverband Frankenberg für die Flüchtlinge in der Gemündener Notunterkunft. 

Burgwald. Viele Gartenbesitzer haben derzeit Äpfel im Überfluss und wissen nicht, wohin mit der reichen Ernte. Jonas Åkesson aus Burgwald hat jetzt aus der Not eine Tugend gemacht und seine zu Saft verarbeiteten Äpfel für Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gemünden gespendet.

„Damit will ich einen kleinen, bescheidenen Beitrag leisten und helfen“, sagte der Geschäftsführer der Firma Metak, als er die in 40 Pappkartons verpackten Saftbeutel an Dr. Rolf Bluttner und Thomas Drössler vom DRK Kreisverband Frankenberg überreichte, dessen Mitarbeiter die Flüchtlinge in Gemünden versorgen. Er sei überzeugt, jeder könne etwas tun, betonte Jonas Åkesson.

Auf dem Firmengelände in Burgwald gebe es mehrere Obstbäume und er habe einige Mitarbeiter überredet, bei der Apfelernte zu helfen, berichtete Åkesson gegenüber unserer Zeitung. Das Obst habe er dann bei Till Kramer aus Reddighausen in dessen Saftmobil pressen lassen. „Insgesamt sind dabei über 700 Liter Apfelsaft zusammengekommen“, berichtete der Geschäftsführer. Da man jedoch erst mal abwarten wolle, wie der Saft von den Flüchtlingen akzeptiert werde, seien versuchsweise zunächst nur 40 Kartons an das DRK übergeben worden. „Wenn das gut angenommen wird, holen wir noch mehr ab“, kündigte Dr. Rolf Bluttner an.

„Ich habe jemanden gesucht, der mir die Verteilung abnimmt“, sagte Jonas Åkesson. Da er Dr. Bluttner persönlich kenne, habe er ihn als „Mann an der Basis“ angesprochen und gebeten, den Saft weiterzuleiten.

Wie bereits berichtet, gibt es eine große Spendenbereitschaft in Gemünden und den umliegenden Orten. Was dringend noch benötigt werde, seien allerdings Winterschuhe, teilte Dr. Bluttner mit. „Möglichst in kleinen Größen wie 36 oder 37“. Auch die männlichen Asylbewerber hätten relativ kleine Füße. Winterbekleidung und Schuhspenden könnten Samstags von 10 bis 12 Uhr in Frankenberg im DRK-Haus in der Auestraße abgegeben werden.

Von Susanna Battefeld

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