Spatenstich in der Berleburger Straße

Millionenteurer Neubau des Bau- und Gartenmarktes in Frankenberg beginnt

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Baubeginn: Mit dem symbolischen Spatenstich wurde in der Berleburger Straße in Frankenberg mit dem Bau des neuen Herkules Bau- und Gartenmarktes begonnen. Mit im Bild neben Herkules-Mitarbeitern und Vertretern der ausführenden Firmen: Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß (vordere Reihe, 4. von rechts) und Rheika-Delta-Geschäftsführer Florian Kramm (rechts daneben). Foto: mjx

Frankenberg. Es ist ein ehrgeiziges Projekt für Bauherren, Planer und Macher: Schon bis zum Frühjahr soll der millionenteure Neubau des Herkules Bau- und Gartenmarktes in der Berleburger Straße in Frankenberg fertig sein.

Die ersten Bagger und Baumaschinen auf dem knapp 20 000 Quadratmeter großen Areal gegenüber der Agentur für Arbeit sind bereits angerollt, mit dem symbolischen Spatenstich hat der Bau begonnen.

Für den ersten Erdaushub hatte Florian Kramm, der Geschäftsführer der Rheika-Delta Warenhandelsgesellschaft mit Sitz in Melsungen, gleich eine ganze Palette an neuen Spaten bestellt: „Wenn jeder mit anpackt, ist die Baugrube bis zum Feierabend bereits fertiggestellt“, sagte Kramm mit einem Lachen.

Der neue Markt wird nur einen Steinwurf entfernt vom bisherigen Standort in der Straße Auf den Weiden entstehen: „Für Rheika-Delta ist der neue Bau- und Gartenmarkt ein bedeutendes Vorhaben“, sagte Kramm. Das Areal gebe seinem Unternehmen die Möglichkeit, die Menschen der Region auch in den kommenden Jahrzehnten mit Bau- und Gartenartikeln zu versorgen. Die Fläche, auf dem das Projekt entsteht, hatte Rheika-Delta schon vor mehr als zehn Jahren angekauft. Rheika-Delta ist ein Unternehmen der Edeka-Hessenring-Gruppe.

Der bisherige Herkules Bau- und Gartenmarkt war am 6. April 1994 in Frankenberg eröffnet worden, damals auf einer Grundfläche von knapp 4000 Quadratmetern. 1998 erfolgte eine Erweiterung um 2000 Quadratmeter. Der neue eingeschossige Bau- und Gartenmarkt wird eine Grundfläche von knapp 8000 Quadratmetern haben, sagte Architekt Ulrich Herborg. Im Eingangsbereich soll auch ein Café entstehen. „Wir werden hier ein modernes unter nachhaltigen, energiebewussten und und wirtschaftlichen Gesichtspunkten geplantes Gebäude errichten“, so Herborg.

Helle, freundliche Einkaufsatmosphäre, eine Sortimentsauswahl mit 70 000 Artikeln, 140 Parkplätze sowie Sonderparkplätze für Transporter und Fahrzeuge mit Anhänger – so beschrieb Geschäftsführer Kramm den Neubau. Dabei erinnerte er daran, dass jeder Frankenberger pro Jahr 605 Euro für Bau- und Gartenartikel ausgibt – „und damit zehn Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt.“

Kramm verwies auch darauf, dass Frankenberg in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und attraktiver gestaltet worden sei – auch durch die Schaffung von neuen Bauplätzen: „Das ist der Grund dafür, dass wir in Frankenberg in diesem und im nächsten Jahr einen hohen einstelligen Millionenbetrag investieren werden.“ (mjx)

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