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Mitarbeiter von Ewikon haben sich für die DKMS registriert

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Von: Jörg Paulus

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DKMS-Aktion bei der Firma Ewikon in Frankenberg: vorne (von links) Personalchef Gerhard Mütze, Organisator Murat Cakir und Geschäftsführer Ingo Born; dahinter Mitarbeiter, die bei der Aktion mitgemacht haben.
DKMS-Aktion bei der Firma Ewikon in Frankenberg: vorne (von links) Personalchef Gerhard Mütze, Organisator Murat Cakir und Geschäftsführer Ingo Born; dahinter Mitarbeiter, die bei der Aktion mitgemacht haben. © Jörg Paulus

Bei der Firma Ewikon in Frankenberg haben sich 42 Mitarbeiter in einer gemeinsamen Aktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Im besten Fall kommen sie mit ihren Gewebemerkmalen für eine Stammzellenspende in Frage, um einem Menschen mit Blutkrebs das Leben zu retten.

Frankenberg – „Wir sind begeistert von dieser Resonanz“, sagte Ewikon-Geschäftsführer Ingo Born über die Beteiligung der Mitarbeiter an der Aktion, die Murat Cakir, dualer Student im Marketing bei Ewikon, organisiert hatte. Ein Verwandter habe Blutkrebs gehabt, so sei er auf die Idee für die Aktion in der Firma gekommen, erzählte Cakir.

Der 23-Jährige stellte den Kontakt zur DKMS her und sprach die Aktion mit der Personalabteilung in der Firma ab. Ewikon übernahm die Kosten für die Registrierungsaktion – insgesamt rund 1600 Euro.

Zunächst wurde in der Firma abgefragt, wie viele Mitarbeiter mitmachen würden, berichtete Geschäftsführer Ingo Born. Es meldeten sich 42 an. „Das ist bei 320 Mitarbeitern eine sehr beachtliche Quote“, findet Born. Zudem hätten etwa 40 Mitarbeiter angegeben, dass sie bereits bei der DKMS registriert sind, also nicht mehr mitmachen müssen.

„Das wollte ich immer schon mal machen“, hätten sie von vielen Mitarbeitern gehört, berichtete Gerhard Mütze, der Leiter der Personalabteilung. Nun habe die Firma mit der Aktion einen konkreten Anlass geschaffen, um sich tatsächlich als möglicher Stammzellenspender in die Datei aufnehmen zu lassen. „Wir möchten unsere Mitarbeiter dafür sensibilisieren“, sagte Mütze.

Auch die beiden Geschäftsführer gehen mit gutem Beispiel voran: Dr. Stefan Eimeke ließ sich ebenfalls registrieren, Ingo Born – seit Kurzem Nachfolger von Dr. Stefan Wilhelmi, der in Ruhestand gegangen ist – war bereits bei der DKMS registriert. „Wir finden die Aktion sehr wichtig und wollen als Firma unseren Beitrag dazu leisten“, sagte Born. „Und wir können dafür unsere Reichweite innerhalb der Belegschaft nutzen.“

DKMS: Registrierung dauert nur wenige Minuten

Die eigentliche Registrierung dauerte für jeden Mitarbeiter nur wenige Minuten: Sie mussten sich nur mit dem Handy registrieren und mit Teststäbchen, wie man sie von Corona-Tests kennt, Abstriche an der Wange im Mund machen. Murat Cakir schickt das alles dann gesammelt zur DKMS. „Die Daten und Proben werden in der Datei gespeichert. Wenn man ein passender Spender ist, wird man von der DKMS informiert“, erklärte Cakir und dankte den Kollegen für die „mega Resonanz“.

Die DKMS-Registrierung soll nicht die letzte Aktion dieser Art bei Ewikon sein: Im nächsten Jahr plant die Firma eine Blutspende-Aktion unter den Mitarbeitern, kündigte Ingo Born an.

Mehr Infos zur DKMS gibt es online auf dkms.de. Dort steht auch, wie man selbst Registrierungssets bestellen kann, so wie es die Firma Ewikon gemacht hat.

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