Der Fahrer und seine zwei Beifahrer erlitten Prellungen

Müllwagen umgekippt: B253 bei Geismar nach vier Stunden wieder frei

Geismar. Auf der Bundesstraße 253 bei Geismar ist am Montagmittag ein Müllwagen umgekippt. Die drei Insassen wurden leicht verletzt.

Aktualisiert um 16.43 Uhr

Allerdings war die Bundesstraße zwischen Geismar und der Einmündung auf die B252 fast vier Stunden lang voll gesperrt, weil das schwere Fahrzeug erst mit einem Kran geborgen werden musste. Der Verkehr wurde über die alte Geismarer Straße umgeleitet. Der Unfall, an dem nur der Müllwagen einer Firma aus Kassel beteiligt war, ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Der Lastwagen kam – laut Polizei wohl aus Unachtsamkeit des Fahrers – oberhalb der Geismarer Mülldeponie in einer leichten Linkskurve nach rechts auf die Bankette und mit den rechten Rädern in den Graben. Beim Versuch, einen Unfall zu vermeiden, riss der Fahrer das Lenkrad nach links und übersteuerte dabei offenbar, so dass das Fahrzeug auf der Straße umkippte und auf der Fahrerseite liegen blieb. Der 47-jährige Fahrer und die beiden Beifahrer, 32 und 43 Jahre alt, wurden nicht schwer verletzt, sie erlitten aber Prellungen. „Die haben Glück gehabt“, sagte ein Rettungssanitäter vor Ort.

Der Sachschaden an dem Fahrzeug sei schwer zu schätzen, sagte ein Polizist. Er ging von mehreren zehntausend Euro aus. Müll fiel bei dem Unfall nicht aus dem Lastwagen. Allerdings lief Öl aus, das möglicherweise den Fahrbahnbelag beschädigen könnte, sagte ein Mitarbeiter von Hessen-Mobil, der sich an der Unfallstelle ein Bild von den Schäden machte. Die tiefen Kratzer, die durch den Unfall im Asphalt entstanden sind, sollen durch ein Kaltmischgut behoben werden.

Geismar: Müllwagen kippte auf Bundesstraße 253 um

Um die Bergung des Müllwagens kümmerte sich eine Spezialfirma aus Kassel. Gegen 14.30 Uhr – zwei Stunden nach dem Unfall – traf ein Abschleppfahrzeug ein, eine halbe Stunde später ein Kranwagen. Problem vor Ort: eine Stromleitung, die an der Unfallstelle über der Straße hängt. Da zunächst nicht klar war, wie nah der Kran beim Aufrichten des Müllwagens an die Stromleitung herankommen muss, wurde sicherheitshalber die Energie Waldeck-Frankenberg informiert. Der Strom musste aber nicht abgestellt werden. Der Kran musste nicht weit nach oben ausgefahren werden, um das schwere Müllfahrzeug wieder auf alle Räder zu stellen. Gegen 16.15 Uhr konnte die Bundesstraße wieder freigegeben werden.

Rubriklistenbild: © Paulus

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