Nandu ist wieder im Gehege – Laufvogel eingefangen

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Exot: Dieser Nandu war aus einem Gehege zwischen Liesen und Hesborn ausgerissen und war einige Monate bei Rengershausen in Freiheit, bevor er wieder eingefangen werden konnte.

Frankenberg. Der freilaufend gesichtete Nandu ist eingefangen worden und befindet sich wieder in seinem Gehege im Wald zwischen Liesen und Hesborn. Dort war er ausgebüxt.

Nach einem größeren Bericht über freilaufende Nandus, südamerikanische Laufvögel mit einer Größe von 1,40 Meter, in Mecklenburg-Vorpommern war bekannt geworden, dass im Oktober 2014 für längere Zeit ein Nandu im freien Feld bei Rengershausen beobachtet wurde. Der Nandu zeigte keinerlei Scheu und wurde von Passanten auch fotografiert.

Darüber berichteten wir am 9. April in der HNA Frankenberger Allgemeine mit der Bitte um Hinweise auf weitere Beobachtungen. Darauf meldete sich Alfred Hensel aus Rengershausen. Auch er hatte den Nandu bei Rengershausen nicht nur gesichtet, sondern, wie er sagte, auch drei Monate lang gefüttert, bis er schließlich aus der Hand fraß.

Feines Fresschen für den Vogel

Bei dem Menü, welches der Rentner dem Vogel aus der Pampa anbot, war es kaum ein Wunder, dass er so zutraulich wurde. Er bekam täglich Äpfel, gebrochene Maiskörner, frisches Brot, Banane und blaue Weintrauben. Er wurde stets um 8.30 Uhr gefüttert und erhielt von Alfred Hensel den Namen „Tizy“.

Nachdem auch die Polizei und Jäger auf den Vogel aufmerksam geworden waren, konnte zwischenzeitlich herausgefunden werden, dass der Nandu aus einem Gehege eines Art Archehofs im Wald zwischen Liesen und Hesborn entwichen war.

Aufgrund der Zutraulichkeit konnte der weibliche Vogel eingefangen und wieder in das Gehege zurück gebacht werden.

Dort wurde der Ausreißer von seinem männlichen Artgenossen freudig empfangen. Wenn Alfred Hensel heute dem Nandu, der zeitweise bis ins Goldbachtal gewandert war, im Gehege besucht und seinen Namen ruft, kommt er seinem „Pfleger in der Freiheit“ freudig entgegen gerannt.

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