Naturheilkundetag in Frankenberg gut besucht

Sollen auf wohltuende und heilsame Weise den Körper bis auf die zelluläre Ebene durchdringen: Die Kristallklang-Instrumente von Oliver Hake, der mit Partnerin Gela Hake auch Seminare in Hatzfeld anbietet. Fotos: Pflug

Frankenberg. Von Akupunktur bis Yoga waren in der Ederberglandhalle fast alle Themen der Naturheilkunde abgedeckt. An über 40 Ständen konnten sich die Besucher informieren.

Dabei wurden alle Sinne angesprochen. Die Ohren etwa waren beim Klangschalenkonzert von Gela und Oliver Hake aus Hatzfeld gefordert. Das sanfte Summen der Schalen sollte zu einer „magisch-mystischen Reise zwischen Himmel und Erde ins Reich deiner Seele führen“, erklärte Oliver Hake. Geschmeckt werden konnte auch. An mehreren Ständen gab es gesundheitsfördernde Nahrungsergänzungsmittel. Besonders viel Andrang herrschte dann allerdings am Stand des Vereins „Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg“ und der Johanniter-Unfallhilfe Korbach, an dem es neben Getränken auch Waffeln und Erbsensuppe gab.

Ein Schwerpunkt lag es bei dem Gesundheitstag auf dem Erfahren und Fühlen. Viele Besucher zog es an den Stand des Europäischen Berufs- und Fachverbandes Biosens. Wer die Bioenergetische Meditation ausprobieren wollte, konnte Platz nehmen, entspannenden Klängen lauschen und sich in der Mediation begleiten lassen. Biosens helfen Menschen loszulassen, dankbar zu sein und Dinge anzunehmen, sagte Dr. Julia Günther-Pusch aus Korbach.

Aber es gab nicht nur viele Stände, sondern auch Workshops, etwa eine Einführung von Ralf Krähling zu Qi Gong, bei der Teilnehmer die sanfte Bewegungsmeditation ausprobieren konnten. Auch Jana und Ebba waren aktiv dabei. Die beiden Mädchen bemalten mit Unterstützung von Johanna Boos Keramik, während sich ihre Begleiter im Obergeschoss informierten.

„Wir wollen einen bunten Mix bieten“, sagt Lilo Dirmeier, die den Naturheilkundetag mit ihrem Team vom Kneippverein organisiert hatte. „Jeder soll etwas Passendes für sich finden. Unser Angebot reicht vom Esoterisch-Spirituellen bis zu klassischen medizinischen Verfahren“, sagt Dirmeier.

Für die Vorsitzende des Kneippverein war die Verwirklichung einer solchen Veranstaltung ein Lebenstraum. Ein Traum der auch mit Unterstützung der Stadt und des Schirmherrn Rüdiger Heß gewachsen sei und immer viele hunderte Besucher anlocke. Trotzdem will Dirmeier sich aus der Organisation der Veranstaltung aus familiären Gründen zurückziehen. Aber, so versichert sie: „Das war nicht der letzte Naturheilkundetag.“ Es sei bereits jemand gefunden, der in Zukunft das Steuer übernehme.

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