Neuer Therapieraum der Kegelbergschule soll behinderten Kindern helfen

Kollektives „snoezelen“: (vorne von links) Gerhard Koch von der Elternspende, Michael Kantert und Rainer Gorski von der Aktion für behinderte Menschen, Dirk Schmidt vom Elternbeirat, Rotarier-Präsident Dr. Stefan Hoffmann und Johannes Briel vom Elternverein der Lebenshilfe testen den neuen Therapieraum der Frankenberger Kegelbergschule. Hier mit (hinten von links) Regina Hennrich, Harald Vogler und Petra Debus von der Kegelbergschule. Foto: Battefeld

Frankenberg. Beruhigende Klänge, Lichteffekte, die zum Träumen anregen und ein bequemes Wasserbett, in dem man sich sicher und geborgen fühlt.  

Was nach einer Wohlfühl-Oase für Gestresste klingt, ist der neue Therapieraum der Frankenberger Kegelbergschule. Kein Luxus, sondern ein wichtiges Hilfsmittel zur Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung intensiv behinderter Kinder.

„Besondere Menschen brauchen auch besondere Möglichkeiten“, brachte es Förderschulrektor Harald Vogler auf den Punkt, als er jetzt den neuen „Snoezelraum“ im Beisein der Sponsoren offiziell seiner Bestimmung übergab.

Finanziert wurde die rund 6500 teure Einrichtung durch Spenden des Rotary Clubs Frankenberg, des Elternvereins der Lebenshilfe, der Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg sowie mit Mitteln der Elternspende der Kegelbergschule. Der Therapieraum sei für alle Schüler gedacht. Er könne zur Verbesserung der sinnlichen Wahrnehmung schwerst- und mehrfach behinderter Kinder eingesetzt oder auch als „Pränatalraum“ genutzt werden.

Welche therapeutischen Möglichkeiten sich noch ergeben, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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