Neues Versorgungszentrum hat Patientenzahl verdoppelt

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Untersuchung: Dr. Alfred Cassebaum zeigt Besuchern die Funktion des Ultraschallgerätes im MVZ.

Frankenberg. Beim Tag der offenen Tür des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)  im Frankenberger Kreiskrankenhaus wurde ein Einblick in die neue Arbeitsstätte gewährt.

Das MVZ war, wie berichtet, aus der ehemaligen Schönheitsklinik im Frankenberger Bockental ins Kreiskrankenhaus umgezogen. In dem bisherigen MVZ-Gebäude soll ein stationäres Hospiz eingerichtet werden.

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Nach der Begrüßung durch Klinik-Geschäftsführer Ralf Schulz öffneten sich Behandlungs- und Sozialräume des Anfang des Jahres in Betrieb genommenen MVZ. „Seit der Inbetriebnahme am neuen Standort kommen jetzt wöchentlich fast doppelt so viele Patienten zu uns“, resümierte Dr. Alfred Cassebaum, einer von vier Fachärzten des MVZ-Ärzte-Teams, die ersten Wochen im Kreiskrankenhaus.

Die Anbindung zum Krankenhaus ermögliche es, erforderliche Nachbehandlungen nach operativen Eingriffen auszuführen. Ultraschalluntersuchungen, Proktologie und die Versorgung von chronischen Wunden sowie Röntgengerät bieten ein breites Spektrum medizinischer Leistungen an einem Ort. „Dabei wollen wir keine Konkurrenzsituation zu den niedergelassenen Ärzten schaffen“, versichert Dr. Cassebaum, der den Besuchern beim Tag der offenen Tür Einrichtung und Geräteausstattung erläuterte. Neben Chirurgie, Orthopädie, Viszeralchirurgie und Sportmedizin bietet das MVZ spezielle Sprechstunden an, zum Beispiel Proktologie- und Adipositas-Sprechstunden.

Zu letzterem und den Themen Handchirugie und Wundversorgung gab es Vorträge, die von Dr. Cassebaum und Dr. Hüttich vor interessierten Besuchern gehalten wurden. „Das MVZ schafft einen schnelleren Zugang und reibungslosen Übergang zu notwendigen Krankenhaus-Nachbehandlungen“, fasste Dr. Alfred Cassebaum die Vorzüge des neu entstandenen Versorgungszentrums zusammen - ein Eindruck, der auch bei Besuchern am Samstag hängenblieb. (oc)

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