Neujahrskonzert des Kiwanis-Clubs mit Johann-Strauß-Orchester

Foto: mjx

Frankenberg. Das gab es noch nie in der Geschichte der Frankenberger Kiwanis-Neujahrskonzerte:

Beim großen Finale mit dem weltbekannten „Radetzky-Marsch“ lehnte sich Kapellmeister Stefan Ottersbach gemütlich zurück und dirigierte sein Orchester im Sitzen – von einem Thonet-Stuhl aus.

Den Bogen von der Strauß-Musik zum Frankenberger Möbelunternehmen schlug Kiwanis-Präsident Erhard Pauly: „Wien ist die Hauptstadt der guten Musik, Frankenberg die Welthauptstadt des guten Sitzes.“ Dabei erinnerte Pauly daran, dass die Thonet-Wurzeln einst in der österreichischen Landeshauptstadt lagen.

Nach dem gut zweieinhalbstündigen Neujahrskonzert unter dem Titel „Heiter weiter“ war Musikdirektor Ottersbach von dem Geschenk beeindruckt: „So etwas habe ich noch nie bekommen.“ Der Stuhl – angelehnt an den Wiener Kaffeehausstuhl Modell 214 - stand schon während des ganzen Konzertes auf der Bühne: „Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wofür dieser Stuhl hier steht“, merkte Ottersbach gut gelaunt an.

Beim 16. Neujahrskonzert des Kiwanis-Clubs Ederbergland verzauberte das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt die 450 Zuhörer diesmal mit Melodien aus Operettenfilmen der 1930er- und 50er-Jahre. Auch wenn das Jahr am Montagabend schon zwölf Tage alt war, musizierte das Johann-Strauß-Orchester seine Zuhörer rhythmisch und beschwingt in die verbleibenden 353 Tage des Jahres.

Den 30 Profi-Musikern war bei ihrem zehnten Neujahrskonzert in Folge in Frankenberg ihre Leichtigkeit und ihre Freude am Spiel deutlich anzumerken. (mjx)

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