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Erstmals wieder Kräutermarkt zum Museumstag in Frankenberg

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Von: Karl-Hermann Völker

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Kleine Arbeitspause im Klostergarten: Nach zwei Jahren Corona-Pause bereiten die Gartengestalterinnen (von links) Melli Müller, Steffi Oberlies und Valentina Morlinghaus den Kräutergarten am Museum im Kloster Frankenberg wieder als Mittelpunkt eines großen Kräutermarktes am 15. Mai vor.
Kleine Arbeitspause im Klostergarten: Nach zwei Jahren Corona-Pause bereiten die Gartengestalterinnen (von links) Melli Müller, Steffi Oberlies und Valentina Morlinghaus den Kräutergarten am Museum im Kloster Frankenberg wieder als Mittelpunkt eines großen Kräutermarktes am 15. Mai vor. © Karl-Hermann Völker

Frühjahrsputz im Kräutergarten am Museum im Frankenberger Kloster Sankt Georgenberg: Es blühen schon Schlüsselblume, Küchenschelle und Bärlauch, nur Johanniskraut und Wermut müssen nachgepflanzt werden. Die Gartengestalterinnen Valentina Morlinghaus, Melli Müller, Sarah Wodicka und Steffi Oberlies haben derzeit alle Hände voll zu tun, um das buchsbaumgesäumte Gärtchen endlich wieder auf einen großen Tag vorzubereiten.

Frankenberg – Nach zweijähriger Pandemiepause findet zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 15. Mai, erstmals wieder ein Kräutermarkt rund um den Klostergarten statt.

Viele Gartenfreunde nehmen seit Jahren diesen Termin nicht allein wegen der schönen Atmosphäre vor der Kulisse des Klosters und der besonderen Angebote im Inneren des Museums wahr, sondern weil sie sich auch hier mit Jungpflanzen und vielen anderen Produkten für die Gartensaison eindecken wollen.

In den vergangenen beiden Jahren hatten die Gärtnerinnen, die seit Jahren für die Pflege des Klostergartens im Georgenberg sorgen, als Notlösung für den wegen der Corona-Krise ausgefallenen Kräutermarkt wenigstens einen Stand mit Jungpflanzen am Frankenberger Wochenmarkt angeboten.

Dieses Jahr ist das Angebot reichhaltiger. „Es wird bei unserem Kräutermarkt sieben verschiedene Pflanzenstände mit einjährigen Pflanzen, Kräutern, Stauden und Gemüsejungpflanzen geben“, kündigt Valentina Morlinghaus an, darunter auch von ihr selbst gezogene Jungpflanzen vom Biermannshof. Außerdem soll Besuchern wieder Gelegenheit gegeben werden zum Pflanzentausch.

Zu den Ausstellern, die sich bisher angemeldet haben, gehören auch eine mobile Seilerei, außerdem Anbieter von Kunsthandwerk und Gebrauchskeramik. Auch der Naturschutzbund Deutschland wird mit einem Stand vertreten sein.

Das Museum im Kloster Frankenberg, in dem am Vortag, 14. Mai, um 14 Uhr eine Kunstausstellung „TSE TSE - Philipp Soldan Projekt“ vorgestellt werden soll, öffnet während des Kräutermarktes für interessierte Besucher seine Türen weit und bietet Sonderführungen an.

Wie auch schon früher, wollen die Gartengestalterinnen während des Kräutermarktes die Besucher beim Schauen und Verweilen mit originellen Köstlichkeiten bewirten lassen, darunter neben den traditionellen Bratwürsten auch Feuerwaffeln, Fetadellen, Grüne Soße und Basilikumsekt. „Auch wenn leider bei diesem Kräutermarkt ein paar Stände nicht mehr vertreten sind, freuen wir uns über den Neuanfang und das Wiedersehen mit unseren treuen Gästen“, laden die Gartengestalterinnen ein.

Der Kräutermarkt zum Internationalen Museumstag, 15. Mai, am Museum im Kloster Frankenberg wird von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein.

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