Frankenberger Fußgängerzone

Küchenmesser und harte Schläge: Nächtlicher Streit endet beinahe tödlich

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Frankenberg. Laute Musik, ein Wortgefecht, ein Messerstich und dann heftige Prügel: Beinahe wäre ein Streit in der Frankenberger Fußgängerzone tödlich geendet.

Das war geschehen: Vier junge Erwachsene feierten am Samstagabend in einer Wohnung in der Frankenberger Fußgängerzone. Die Musik soll so laut durch ein geöffnetes Fenster nach draußen gedröhnt haben, dass sich eine Gruppe, die gegen Mitternacht durch die Fußgängerzone ging, gestört fühlte.

Es kam zu einem Wortgefecht mit Beleidigungen. Irgendwann griff sich laut Polizei der 20-jährige Wohnungsinhaber ein Küchenmesser, ging nach draußen und wollte die Gruppe aus zwei Männern und zwei Frauen zur Rede stellen. Alle Beteiligten waren stark alkoholisiert.

Dann ging alles sehr schnell. Der Streit eskalierte und ein 24-Jähriger, der zu der Gruppe in der Fußgängerzone gehörte, erlitt eine tiefe Stichwunde. Sein 39-jähriger Begleiter schlug daraufhin den 20-jährigen Wohnungsinhaber derart nieder, dass dieser mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er liegt auf der Intensivstation. Der 24-Jährige, der die Stichwunde erlitt, ist zwischenzeitlich operiert worden. Seine Verletzungen sind nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht lebensbedrohlich.

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